Landesjugendorchester zu Gast

Paderborner Niklas Plückebaum und Vanessa Hepers aus Büren mit dabei

Gemeinsam mit über 80 hochbegabten Musikern proben Vanessa Hepers aus Büren und Niklas Plückebaum aus Paderborn in den Osterferien in Nottuln im schönen Münsterland, um die aktuelle Konzertreihe im Landesjugendorchester NRW begleiten zu können, die sie am 15. April auch in die PaderHalle nach Paderborn führen wird. Aus ganz NRW finden sich die besten jungen Musikerinnen und Musiker zusammen, um ein anspruchsvolles Konzertprogramm zu erarbeiten. Für Niklas Plückebaum ist es die erste Arbeitsphase mit dem Landesjugendorchester NRW, auf die er sich ganz besonders freut. Vanessa Hepers dagegen hat schon einige Konzertreisen begleitet und ist seit 2010 Mitglied beim Auswahlorchester des Landes. Für die 18jährige Vanessa, die ihr großes Hobby Musik zum Beruf machen möchte, ist das Landesjugendorchester wie eine große Familie, die ein gemeinsames musikalisches Ziel hat und mit der man viel Spaß haben kann. Der 16jährige Fagottist Niklas, dessen Zwillingsschwester Oboe spielt, ist in seiner Freizeit neben der Musik sportlich aktiv und spielt Tennis. Die Flötistin Vanessa und der Fagottist Niklas musizieren nicht nur gemeinsam im Landesjugendorchester NRW, sondern auch im Sinfonieorchester der städtischen Musikschule Paderborn. Im Schulzentrum in Nottuln arbeiten Niklas und Vanessa gemeinsam mit den anderen 13 bis 23 Jahre alten Musikern unter der musikalischen Leitung von Prof. Hubert Buchberger. Die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi steht auf dem Programm. Zusammen mit dem Landesjugendorchester musizieren die Kantorei Barmen-Gemarke und der Junge Konzertchor Düsseldorf. Vier junge Solisten der Opernschule Frankfurt konnten für die Solopartien gewonnen werden: Elisa Cho (Sopran), Nina Tarandek (Mezzosopran), Carlos Petruzziello (Tenor), Kihwan Sim (Bass). „Mit dem Requiem von Giuseppe Verdi haben wir uns ein anspruchsvolles Werk vorgenommen. Der Opernkomponist Verdi schrieb das Requiem 1873 - es ist das erste Requiem, das nicht für den liturgischen Gebrauch entstanden ist. Daher wird es oft ironisch als seine beste Oper bezeichnet.“ erzählt Rita Menke, die für die Organisation des Landesjugendorchesters zuständig ist. Bei der Einstudierung des schwierigen Werkes stehen den jungen Musikern Dozenten aus den NRW-Profiorchestern und NRW-Hochschulen zur Seite. Das Landesjugendorchester NRW hat sich durch zahlreiche Auftritte nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch im gesamten Bundesgebiet einen Namen gemacht. Konzertreisen führten die jungen Musiker nach Tschechien, Frankreich, Italien, Portugal, Polen, Litauen, nach Kroatien sowie Bosnien/ Herzegowina und bereits zwei Mal nach China. Wer Vanessa, Niklas und die anderen Orchestermitglieder live erleben möchten, hat dazu bei folgenden Konzerten die Möglichkeit: 15. April, 18 Uhr, PaderHalle Paderborn; 16. April, 20 Uhr, Altenberger Dom, Odenthal; 17. April, 19.30 Uhr, Erlöserkirche, Bad Homburg, 21 .April, 18 Uhr, St. Antonius Kirche, Düsseldorf.