Am Samstag ist Graffiti-Tag
18 Künstler im Paderquellgebiet aktiv
Beim Tag des Wassers am 22. März hatte der Graffitikünstler Edwin Bormann auf einem etwa drei Meter langen Stück der Mauer an den Schulen St. Michael die Generalprobe bestritten. Am Samstag, 21. April, folgt nunmehr die Premiere auf einem etwa 50 Meter langen Mauerstück am Paderquellgebiet. 18 Künstler aus Paderborn, Münster, Bielefeld und Dresden werden An der Wasserkunst die rückwärtige Wand der Schulen St. Michael gestalten. Thema wird das Wasser sein. Sehr naheliegend nicht nur weil die Pader ja gleich nebenan entspringt, sondern weil sich die Stadt Paderborn mit dem Paderquellgebiet als UNESCO-Weltkulturerbe beworben hat. Gegen 11 Uhr werden die ersten Künstler mit der Arbeit beginnen. Gegen 14 Uhr, wenn schon erste Ergebnisse zu sehen sind, wird es eine kleine Ansprache der Initiatoren – die Gruppe "Generation Arts" – und der Organisatoren geben. Gegen 16 Uhr werden einige Werke von Graffitkünstlern zu ersteigern sein. Wer Arbeiten in Auftrag geben möchte, ist hier auch gerne gesehen. Für Getränke und Verpflegung sowie die Musik ist gesorgt. Geplantes Ende wird gegen 21 Uhr sein. Künstler, die aktiv sein werden, sind unter anderem: Volker one, Sokar uno, senal, Kash, Coconut, rookie, E-thor, Risk.One85, Rait, Hilton, sero. Die Gruppe "Generation Arts" besteht aus jungen Leuten, die eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestelle absolvieren. Sie haben sich dieses Projekt im schulischen Rahmen ausgedacht und auch über den ursprünglichen Ansatz hinaus ehrenamtlich weiterverfolgt, da sie von der Idee einer Graffitiwand so begeistert waren. In Absprache mit den unterschiedlichsten Ämtern – angefangen bei der unteren Denkmalschutzbehörde über das Amt für Umwelt und Grünflächen der Stadt Paderborn bis zum Bürgermeister - wurden alle mit ins Boot geholt. Die Unterstützung durch den Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASP) ist dabei besonders zu loben. Er hat eigene Müllbehälter für die Dosen entwickelt und auch sonst mit Rat und Tat zur Seite gestanden. "Generation Arts" hat das Jugendkulturzentrum "MultiCult" angesprochen, um die Verbindung zu Graffitikünstlern herzustellen, die das Projekt umsetzen. Entstanden ist eine tolle Kooperation zwischen "Generation Arts" (vertreten durch Daniel Piel (Stadt Büren), und Cora Koch (Bad Lippspringe), dem Jugendkulturzentrum "MultiCult" (Sonja Chudalla und Susanne Kirchner) und den vier Organisatoren bei den Graffitikünstlern (Edwin Bormann, Volker Heisener, Klaus Born und Lukas Michalski).