Film zur Ausstellung

Museum für Stadtgeschichte

© Stadt Paderborn

Das Museum für Stadtgeschichte lädt zu einem Filmabend am Donnerstag, 19. April, um 19 Uhr in das Adam-und-Eva-Haus ein. Zur aktuellen Ausstellung „Im Spiegel“ mit zahlreichen Selbstportraits von Woldemar Winkler (1902-2004) stellt der Sohn des bekannten Künstlers, Christoph Winkler, einen Film vor. Es handelt sich dabei um den im Jahr 2004 entstandenen Dokumentarfilm von Marion Rasche „Künstler sind gefährlich. Woldemar Winkler, ein Surrealist der ersten Generation“. Woldemar Winkler zählt zu den bedeutendsten Vertretern surrealistischer Kunst in Deutschland. Seine ersten künstlerischen Schritte machte er in den 1920er Jahren in einem avantgardistischen Umfeld, geprägt von den Künstlern der Brücke und der Dresdner Sezession 1919. Winkler erlebte ab 1921 während seines Studiums an der Kunstgewerbeschule in Dresden einen erneuten Aufbruch der künstlerischen Jugend im Zeichen des Expressionismus und traf auf Künstler wie Otto Dix und Oskar Kokoschka. Seine zahlreichen Selbstportraits, von denen das Stadtmuseum eine Auswahl zum 110. Geburtstag des Künstlers in Kooperation mit der Winkler-Stiftung der Sparkasse Gütersloh zeigt, stehen im Spannungsfeld spielerischer Verwandlung und schonungsloser Ehrlichkeit. In unnachgiebiger, vorbehaltsloser Selbstbefragung, in der Zwiesprache mit sich selbst, versuchte Winkler sich gegenüberzutreten. Sein vertrautes Selbst wurde dabei zur Erforschung und Entdeckung neuer Erscheinungsbilder. Der Eintritt in das Museum und zum Filmabend ist frei.