Führung

Winkler-Ausstellung

Zu einer Führung durch die Ausstellung "Im Spiegel. Selbstportraits von Woldemar Winkler (1902-2004)" lädt das Museum für Stadtgeschichte am Mittwoch, 25. April, um 14 Uhr ein. Der Eintritt inklusive Führung kostet drei Euro. Markus Runte vom Museum für Stadtgeschichte führt durch die Ausstellung. Woldemar Winkler zählt zu den bedeutendsten Vertretern imaginativer Kunst in Deutschland. Seine ersten künstlerischen Schritte machte er in den 1920er Jahren in einem avantgardistischen Umfeld, geprägt von den Künstlern der Brücke und der Dresdner Sezession 1919. Winkler erlebte ab 1921 während seines Studiums an der Kunstgewerbeschule in Dresden einen erneuten Aufbruch der künstlerischen Jugend im Zeichen des Expressionismus und traf auf Künstler wie Otto Dix und Oskar Kokoschka. Seine zahlreichen Selbstportraits, von denen das Stadtmuseum eine Auswahl zum 110. Geburtstag des Künstlers zeigt, stehen im Spannungsfeld spielerischer Verwandlung und schonungsloser Ehrlichkeit. In unnachgiebiger, vorbehaltsloser Selbstbefragung, in der Zwiesprache mit sich selbst, versuchte Winkler sich ohne Maske gegenüberzutreten. Die Selbstbildnisse vom Jugend- bis zum Greisenalter verdeutlichen seine künstlerische Individualität und lassen Wesenszüge des Menschen und Künstlers Woldemar Winklers deutlich werden.