Nur zwei Jugendliche kannten ihr Limit nicht
Jugendamt und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Libori-Einsatz
Für das diesjährige Libori-Fest hatte sich das Jugendamt etwas Neues einfallen lassen, um junge Menschen vor Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums aufzuklären. Neben den üblichen Jugendschutzkontrollen gemeinsam mit dem Büro für Ordnung, Schutz und Sicherheit (B.O.S.S.) der Stadt Paderborn und Polizei waren am letzten Libori-Wochenende sogenannte „Peers“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Festmeile unterwegs. Die „Kenn dein Limit.“-Peers sind engagierte junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren, die das Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen rund ums Thema Alkohol suchen. Im Gespräch mit den Peers können diese dann eine Menge Interessantes rund ums Thema Alkohol erfahren, so zum Beispiel welche Risiken es gibt und wie man „im Limit“ bleibt. Marco de Luca vom Jugendamt der Stadt Paderborn freut sich über diese Unterstützung. „Die Peers kommen mit den Jugendlichen nochmal anders ins Gespräch. Da kommt so mancher ins Nachdenken über sich und seinen eigenen Alkoholkonsum“ so de Luca. Insgesamt ist das diesjährige Libori-Fest aus Sicht des Jugendschutzes relativ ruhig verlaufen. Lediglich drei Minderjährige mussten während der Kontrollen wegen Alkoholkonsums ihren Eltern zu ihren Eltern gebracht werden. Zwei weitere Jugendliche kannten ihr Limit nicht und mussten wegen übermäßigen Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden. Eine Anzeige gegen einen Erwachsenen wurde geschrieben, weil dieser Zigaretten an zwei Kinder weitergegeben hatte. „Bei einem so großen und mehrere Tage dauernden Fest wie Libori können wir mit einer solchen Bilanz zufrieden sein – auch wenn zwei Jugendliche im Krankenhaus zwei zu viel bleiben“ so de Luca abschließend. Weitere Infos und interaktive Inhalte zur Aktion „Kenn dein Limit“ unter: www.kenn-dein-limit.info