Museen und Galerien neu ordnen
Kulturausschuss stimmte Konzeption zu
Der Neuordnung der Städtischen Museen und Galerien hat der Kulturausschuss der Stadt Paderborn zugestimmt. Notwendig geworden war diese Neuordnung der musealen Einrichtungen insbesondere mit den unzureichenden konservatorischen Bedingungen im Stadtmuseum im Adam-und-Eva-Haus an der Harthumarstraße. Als Lösung schlägt die Paderborner Kulturverwaltung ein gemeinsamen Stadtmuseums für Paderborn und Schloß Neuhaus am Standort Am Abdinghof mit einer Dependance im Schloss vor. Somit wird die disparate Darstellung der Geschichte von Paderborn und Schloß Neuhaus zusammengeführt. Ein weiterer Vorschlag ist die Etablierung eines Kunstquartiers in Schloß Neuhaus unter Einbeziehung des Kunstvereins Paderborn, der Städtischen Kunstsammlungen, der Galerie in der Reithalle und der Möglichkeit für weitere Sonderausstellungen. Durch die Zusammenarbeit der Galerien könnten die Bestände an musealer Qualität dazu gewinnen und würden damit verstärkt ins Licht der Öffentlichkeit rücken. "Wir wollen insbesondere unseren Kunstsammlungen mehr Platz als bisher einräumen und damit unsere museale Qualität steigern", sieht Dr. Andrea Wandschneider, Leiterin der Städtischen Galerien und Museen einen wichtigen Ansatz. Durch die Neuordnung der Museen und Galerien, erhofft sich das Kulturamt diese zu beleben. Bauliche Maßnahmen sind nicht geplant, sondern ausschließlich Einrichtungsmaßnahmen im Zuge der konzeptionellen Erneuerung.