Das Jahr 2011 in Zahlen
Statistik der Stadt legt Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung vor
Der positive Trend hält weiter an: Die Bevölkerung der Stadt nahm um 1.361 Personen zu – somit lebten Ende des letzten Jahres 145.428 Einwohner in der Paderstadt. Das ist die höchste Zunahme seit zehn Jahren. Diese Zahlen legte jetzt Statistiker Michael Wahl von der Stadt Paderborn vor. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf den nach wie vor vorhandenen Geburtenüberschuss und auch auf die Diskussion über die Einführung einer Zweitwohnungssteuer. Die Anzahl der ausländischen Mitbürger ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 471 auf 12.400 gestiegen – damit beträgt der ausländische Anteil an der Paderborner Bevölkerung 8,5 Prozent. Ein positives Ergebnis stellt auch die „natürliche Bevölkerungsbewegung“ dar: Aus Geburten und Sterbefällen ergab sich mit einem Plus von 260 (2010: +220) Personen ein deutlicher Anstieg des Geburtenüberschusses. Erfreulich ist auch, dass Paderborn durch ein glückliches Verhältnis von Ab- und Zuwanderungen einen Wanderungsgewinn von 1.101 Personen vorweisen kann. Im Vorjahr 2010 ergab sich ein Plus von 766 Zuwanderungen. Damit hat sich auch der Zuzugsüberschuss gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich erhöht. Auch bei den Stadtteilen konnten Bevölkerungsverschiebungen wahrgenommen werden: Den stärksten Zuwachs unter den Stadtteilen hatte im Jahr 2011 die Kernstadt (+1.038), gefolgt von Schloß Neuhaus (+330), Elsen (+73) und Wewer (+56). Dahl (-44), Sande (-42), Benhausen (-36) und Neuenbeken (-15) mussten dagegen mehr oder weniger deutliche Verluste bei der Einwohnerzahl hinnehmen. In Marienloh (+1) stagnierte die Bevölkerungszahl.