Die Grenzen aufzeigen

Straßenbauamt prüft Paderborner Innenstadt auf Barrierefreiheit

Der behindertengerechte Ausbau des öffentlichen Raumes ist für jede größere Stadt ein vordringliches Anliegen. Dadurch können körperlich beeinträchtigte Mitbürger noch besser in das alltägliche Leben einbezogen werden. Zudem wächst mit der Erweiterung des Möglichkeitenspektrums die Lebensqualität. Aus diesem Grund nimmt das Paderborner Straßen- und Brückenbauamt am Freitag, 17. August, um 16 Uhr eine Ortsbegehung der Innenstadt vor. Start ist am Anfang der Fußgängerzone Westernstraße, Ecke Friedrichstraße/Le-Mans-Wall. Die Begehung dient als Bestandsaufnahme, um Defizite und Bedarfe an Gebäudezugängen und im öffentlichen Raum aufzuzeigen. Die Befunde sind der erste Schritt zur angestrebten Behebung der baulichen Unzulänglichkeiten. Neben den Mitarbeitern des Straßen- und Brückenbauamtes nehmen weitere Experten an der Ortsbegehung teil. Unter anderem werden Vertreter des privaten Beratungsbüros für Stadt- und Regionalentwicklung "NeumannConsult" anwesend sein. Die städtischen Bestrebungen in puncto Barrierefreiheit sind im "Integrierten Handlungskonzept Innenstadt Paderborn" festgelegt, welches im Jahre 2010 aufgestellt wurde. Darin wird das Ziel ausgegeben, lebenswerte Aspekte mit attraktiver Angebotsvielfalt zu verbinden. Die Ortsbegehung dient dessen fortschreitender Realisierung.