Einladung nach Israel
Bürgermeister Heinz Paus empfängt israelische Kulturvertreter
Pünktlichkeit und Ordnung sind für israelische Besucher in Deutschland bewundernswerte Tugenden. Eben diese sind auch notwendig, um den Fachleuten für Kultur und Bildung aus der galiläischen Stadt Tamra ein möglichst dichtes Programm in Paderborn zu bieten. Nur eine Woche lang verweilen sie hier, bevor ihr zweiwöchiger Deutschlandbesuch in Berlin seinen Abschluss finden wird. Der kurzfristige Wunsch nach einem Besuch des Historischen Rathauses wurde ihnen deshalb auch gerne erfüllt, wo sie von Bürgermeister Heinz Paus empfangen wurden. Mit großem Interesse verfolgten die Israelis seine Ausführungen zur Historie und Gegenwart der Stadt. Nach der Präsentation bedankte sich Adel Abu El Higa, Bürgermeister der Stadt Tamra, bei Paus und lud ihn zum Gegenbesuch nach Israel ein. Die Geste zeigt, dass den Besuchern der interkulturelle Austausch sehr am Herzen liegt. "Diese Begegnungen leisten wertvolle Friedensarbeit", betont Michael Wöstemeyer, Verantwortlicher des Droste-Hauses in Verl, das die Treffen vor etwa 30 Jahren initiierte. Der Aufenthalt in Paderborn wurde in Zusammenarbeit mit dem Kolping-Bildungswerk geplant und umgesetzt. Jährlich wechseln sich deutsche und israelische Vertreter mit gegenseitigen Besuchen ab. Im Laufe der Jahre sind so intensive Freundschaften entstanden. "Wir können viel von den Israelis lernen", erzählt Wöstemeyer weiterhin, "eine ausgesprochene Einladung ist kein bloßes Lippenbekenntnis".