Mehr Hochwasserschutz für Paderborn
Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Benhauser Straße
In der Grünanlage entlang des Springbaches südöstlich der Benhauser Straße und an der Giselastraße nehmen zur Zeit zwei Baustellen des städtischen Amtes für Umweltschutz und Grünflächen Gestalt an, die beide im Zusammenhang stehen. Toni Wiethaup vom Umweltamt: „Das vorhandene Hochwasserrückhaltebecken Benhauser Straße – eines von mehreren im städtischen Hochwasserrückhaltesystem - wird maßgeblich erweitert, um die Anrainer im weiteren Verlauf des Gewässersystems Pader noch besser vor den Auswirkungen von Hochwasser zu schützen.“ Bund und Land seien an der Finanzierung mit 80% der Gesamtkosten beteiligt. Um die dabei anfallenden Bodenmassen im Sinne von effizientem Bodenmanagement und Kosteneinsparung zu verwerten, werden damit im weiteren Verlauf drei weitere städtische Bauvorhaben realisiert: Aktuell die Fortführung des Lärmschutzwalles an der Giselastraße, ab Juli Aufhöhungen der Dämme des kombinierten Hochwasserrückhaltebeckens Rothebach/Springbach an der Detmolder Straße und im Herbst die Schüttung eines Lärmschutzwalles an der B1 zum Schutz des neuen Baugebietes „Wewer West“. „Wir versuchen natürlich, die mit diesen Baustellen verbundenen Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten, die Inanspruchnahme eines Teils der Grünanlage am Springbach beispielsweise für die notwendige Zwischenlagerung von Boden lässt sich jedoch nicht vermeiden,“ wirbt Wiethaup um Verständnis und weist noch einmal auf die gesamtstädtisch positiven künftigen Auswirkungen hin, wenn diese Kombination von einer Haupt- und drei Nebenbaustellen gegen Endes des Jahres sozusagen „in einem Rutsch“ hergestellt ist.