Eröffnung am 21. Juni

Ausstellung junger Künstler des beaux arts, Le Mans

Die zusammen mit dem Partnerschaftsreferat, dem Kulturamt der Stadt Paderborn und der Kunsthochschule in der französischen Partnerstadt Le Mans organisierte Ausstellung zeigt vom 21. Juni bis 6. Juli Einzelwerke von Studierenden aus Le Mans im Gewölbesaal Schloß Neuhaus, die am Ende ihres Studiums mit dem Wahlfach Kunst angelangt sind, sowie Gemeinschaftswerke von Studierenden im Wahlfach Design, die im Rahmen eines gemeinsamen Workshops verschiedener französischer Kunstschulen von Dezember 2011 bis Januar 2012 entstanden sind. Die Ausstellung wird jetzt am 21. Juni um 19 Uhr durch den Bürgermeister eröffnet. Christine Steuernagel wird in die Ausstellung einführen. „Es ist immer etwas riskanter, eine Ausstellung nur mit Arbeiten von Studenten in der Öffentlichkeit zu zeigen, als eine Ausstellung, die von einem etablierten Künstler oder Designer unterstützt wird,“ meint Didier Larnac, Directeur Adjoint der Ecole supérieure des beaux arts in Le Mans. In diesem experimentellen Kontext sollte auch der Inhalt dieser Ausstellung begriffen und beurteilt werden. Der Titel der Ausstellung „Innovation“ erinnert etymologisch daran, dass wir uns mit dem Unbekannten, nicht mit dem Etablierten befassen. Das wiederum verweist auf die primäre Aufgabe einer Kunstschule und ihre pädagogischen Ziele: Es heißt, Bedingungen in der Hochschulausbildung zu schaffen, die durch die Umsetzung einer Pädagogik des Forschens und Suchens dem künstlerischen Schaffen gewidmet ist, und die es jedem Studenten erlaubt, dem Akademismus zu misstrauen und dabei seinen künstlerischen Standpunkt zu behaupten und Innovatives zu schaffen. In der Ausstellung werden u. a. die performativen Rollobjekte von Julien Rolland, die akribischen „Haar-Zeichnungen“, von Rose Mansion und die großformatigen Fotografien von Emilie Rousseau gezeigt. Auch ein einzelnes, imposantes Objekt wird ausgestellt, eine Art „Rahmen“ oder „Brücke“. Zusammengesetzt aus den Buchstaben „Y“ und „X“, ist es das Ergebnis einer konzeptionellen Zusammenarbeit zwischen acht Studenten verschiedener Kunstschulen. Des Weiteren werden videographische Forschungen von Catherine Radosa gezeigt, die sich mit der Identität des Menschen im Kontext der Globalisierung befassen. Die genannten Beispiele geben nur einen Einblick in die für die Ausstellung ausgesuchten Arbeiten. Die Öffnungszeiten der Ausstellung: Di. - Sa.: 15 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 - 18 Uhr.