World Café im Rathaus Paderborn

Vertreter aus Stadt, Region und Hochschulen diskutieren das Thema Universitätsstadt

© Stadt Paderborn

Die Stadt Paderborn hatte am 4. Juni 2012 auf Initiative von Bürgermeister Heinz Paus verschiedene Vertreter aus Stadt, Region und Hochschulen zu einem World Café ins Rathaus eingeladen. Unter der Fragestellung „Wie kann Paderborn als Universitätsstadt noch stärker werden“ diskutierten die Akteure einen Nachmittag lang über diverse Themen, die das Thema Universitätsstadt in seiner gesamten Breite in den Mittelpunkt rückten. Schwerpunkte waren Wohnen und Mobilität, Kultur, Freizeit, Sport, die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und nicht zuletzt die Imagebildung und das Marketing, um Paderborn attraktiver zu machen. Das World Café ist eine innovative und kommunikative Methode um einen stetigen Dialogprozess und eine bessere Vernetzung zu fördern. Bereits in seinen Begrüßungsworten stellte der Bürgermeister heraus wie wichtig die Universität für die Stadt sei, und dass eine enge Zusammenarbeit nötig ist, um Paderborn noch attraktiver für junge Menschen zu machen. „Wie können wir die Attraktivität für Studierende und Wissenschaftler verbessern und wie können wir für Stadt und Hochschulen den gegenseitigen Nutzen verstärken“ so formulierte Paus seine Leitfragen. Nach einem motivierenden Impulsreferat von Theda Minthe, Wissenschaftsbüro des Oberbürgermeisters Hannover, entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige kreative Vorstellungen für die weitere Entwicklung der Universitätsstadt Paderborn. In dieser Brainstorming-Phase wurden an gemeinsamen „Diskussionsplattformen“, in Form von einzelnen Tischen im Rathaussaal positioniert, die großen Themenfelder behandelt. Das World Café mit Studierenden, Ratsmitgliedern, Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen, dem Einzelhandelsverband und den Paderborner Verkehrsbetrieben, der Stadtverwaltung Paderborn, dem Verein Paderborn überzeugt e.V. den Hochschulgemeinden und vielen anderen Institutionen brachte ein stattliches Arbeitsprogramm zu Papier. Neben den bestehenden Aktivitäten und Herausforderungen wie die Schaffung von Wohnraum für Studierende im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang, eine bessere Taktung der Busverbindungen zur Universität oder die Attraktivität unserer Stadt für die Partner, Partnerinnen und Kinder kann es viele weitere Impulse geben: Die Kooperation des Hochschulsportes mit den Paderborner Vereinen, ein Programmkino oder internationale Ausschilderungen. Vieles kann schnell umgesetzt werden, wenn sich Stadtgesellschaft und Hochschulen noch besser kennenlernen und vernetzen.