Familienfreundlichkeit gemeinsam zum Standortfaktor entwickeln
Paderborner Bündnisforum gibt Startschuss für regionale Zusammenarbeit
„Mit Familienfreundlichkeit zu punkten, wird zunehmend wichtig für die wirtschaftliche Zukunft unserer Region“, hob Dietrich Honervogt, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn, beim bundesweit ersten Bündnisforum dieser Art hervor. Zahlreiche Gäste aus Gemeinden und Kreisen des Raumes Ostwestfalen-Lippe diskutierten im großen Rathaussaal über neue regionale Kooperationen zwischen Wirtschaft und lokalen Familien-Bündnissen. Veranstalter waren das „Paderborner Bündnis für Familie“ und die „Bündnisfamilie2.0“. Familienfreundlichkeit solle künftig vermehrt in Prozesse integriert und eingebunden werden. Auch die Kommunikation dürfe nicht zu kurz kommen. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Forums. Auf der Veranstaltung wurden diverse vielversprechende Ansätze erarbeitet, wie Familienfreundlichkeit zu einem Standortfaktor „erster Güte“ werden kann. „Entscheidend ist die enge Zusammenarbeit von Familien- und Wirtschaftsexperten“, analysierte Dr. Jan Schröder, Netzwerkexperte und Stifter aus Bonn und betonte: „Moderne Standortpolitik ist dann erfolgreich, wenn alle Stärken einer Stadt und einer Region durchgängig zum Tragen kommen – im Marketing sowie in den Arbeitsprozessen. Paderborn und die Region Ostwestfalen-Lippe sind hierbei bundesweit beachtete Impulsgeber.“ Die neugegründete regionale Kooperation zwischen dem Paderborner Bündnisforum und den jeweiligen Familien-Einrichtungen in OWL werde für ein „nachhaltig familienfreundliches Klima sorgen“, ist Oliver Boraucke, Koordinator des Paderborner Bündnisses für Familie, überzeugt.