Gesichter Ostafrikas
In der Städtischen Galerie Am Abdinghof am 19. März
Auf Einladung der Volkshochschule Paderborn hält der Dozent Ulrich Fälker am Montag, 19. März, von 19 bis 21 Uhr in der Städtischen Galerie Am Abdinghof eine Bilderreportage über die 'Gesichter Ostafrikas'. Eintrittskarten sind an der Abendkasse zum Preis von vier Euro erhältlich. In der Reportage nimmt der Dozent die Besucher mit auf die Reise durch die verschiedenen Landschaften Ostafrikas. Uganda, die "Perle Ostafrikas", wie es Winston Churchill einst nannte, ist Ausgangspunkt einer 1500 Kilometer langen Reise entlang des zentralafrikanischen Grabens. Von den Wasserfällen des jungen Victoria-Nil und dem berühmten Queen-Elizabeth Nationalpark geht es zum Ruwenzori, dem mit über 5000 Metern dritthöchsten Gebirge Afrikas. Aus den Gletschern am Äquator entspringen einige der Quellenbäche des Nil. Fast ganzjährig in Nebel gehüllt hat sich hier eine einzigartige Pflanzenwelt entwickelt: Kräuter so groß wie Bäume, riesige Moospolster und Flechten, die zentnerschwer von den Bäumen hängen. Im kleinen Nachbarland Ruanda, einst Teil der Kolonie Deutsch-Ostafrika, sind auch 16 Jahre nach dem Völkermord von 1994 die Wunden der Vergangenheit nicht verheilt, doch man spürt den Willen zur Veränderung. Die Virunga-Vulkane sind Heimat der letzten Berg-Gorillas, von denen es noch etwa 800 gibt. Ihnen ganz nahe zu kommen, ist ein unvergessliches Erlebnis. Der Tanganjikasee ist das zweitgrößte Süßwasserreservoir der Erde. Eines der großen Abenteuer Ostafrikas ist eine Reise mit dem einzigen Verkehrsmittel auf dem See: dem Dampfer "Liemba". In Deutschland gebaut, zerlegt, in Kisten nach Afrika geschafft und wieder zusammengesetzt, ist das Schiff ein fast 100 jähriges Relikt deutscher Kolonialzeit.