Neues Modell der Paderquelle

Freier Eintritt am Tag des Wassers im Adam-und-Eva-Haus

© Stadt Paderborn

Beim Tag des Wassers am Donnerstag, 22. März, wird nicht nur im Paderquellgebiet einiges geboten. Das Adam-und-Eva-Haus in der Hathumarstraße zeigt von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt erstmals ein neues Modell, das mit Lichteffekten die Entstehung und das Phänomen der Paderquellen sowie ihren Verlauf bis zum Zusammenfluss der Pader im Stadtgebiet zeigt. Über tausend Jahre lang, bis zum Jahr 1929, war das Wasser der Pader im Alltag der Paderborner Bürger unverzichtbar: Trinkwasser, Brauchwasser und vor allem Löschwasser - die ständig schüttenden Quellen lieferten es im Überfluss. 1523 ließen die Verantwortlichen der Stadt an der Börnepader eine „Wasserkunst“ errichten. Die Kraft des fließenden Paderwassers wurde über ein Wasserrad auf eine Kolbenpumpe übertragen, die über ein Rohrleitungssystem das Wasser „künstlich“ bergauf in die höher gelegenen Stadtteile beförderte. Dort befanden sich große steinerne Becken, die Kümpe, aus denen die Paderborner Bevölkerung Wasser zum Löschen, aber natürlich auch für die alltäglichen Lebensbedürfnisse, schöpfen konnte. Ein Teil dieser historischen Wasserkunst, eine Wasserleitung aus Holz sowie Bleirohre, die im 19. Jahrhundert die Wasserholzrohre ersetzten, sind nun ebenfalls in der neu gestalteten Abteilung im Museum zu sehen. Eine ständig laufende Bildfolge verdeutlicht zudem den Wandel und die Veränderungen des Paderquellgebiets von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in unsere heutige Zeit.