Zum 110. Geburtstag von Woldemar Winkler
Selbstbildnisse in einer Ausstellung
Am Sonntag, 25. März, um 11.15 Uhr eröffnet das Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus die Ausstellung 'Im Spiegel. Selbstbildnisse von Woldemar Winkler'. Zur Eröffnung sprechen der Leiter des Stadtmuseums, Markus Runte, und Gerhard Piepenbrock, Vorsitzender der Woldemar-Winkler-Stiftung. Interessenten sind herzlich eingeladen. Winklers zahlreiche Selbstportraits, von denen das Stadtmuseum eine Auswahl zum 110. Geburtstag des Künstlers in Kooperation mit der Woldemar-Winkler-Stiftung der Sparkasse Gütersloh und dem Atelier Winkler Gütersloh zeigt, stehen im Spannungsfeld spielerischer Verwandlung und schonungsloser Ehrlichkeit. Woldemar Winkler (1902–2004) zählt zu den bedeutendsten Vertretern imaginativer Kunst in Deutschland. Ironisch und abgründig, spielerisch und verstörend zugleich, erforschte er die andere Seite der menschlichen Existenz und bewegte sich zugleich in den Bereichen des Unbewussten und Traumhaften. Sein Werk charakterisiert die leidenschaftliche, im Zeichen der Poesie unternommene Suche nach den vielfältigen Aspekten, welche die in ständiger Entwicklung begriffene Wirklichkeit hervorbringt. In unnachgiebiger, vorbehaltsloser Selbstbefragung versuchte Winkler – einem Tagebuch gleich – sich gegenüberzutreten. Sein vertrautes Selbst wurde dabei zur Erforschung und Entdeckung neuer Erscheinungsbilder.