Fachtagungsteilnehmer der Katholischen Hochschule im Rathaus

Gemeinwesenarbeit in Europa

© Stadt Paderborn

Am Mittwoch, 25. April, begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Dieter Honervogt internationale Gäste der diesjährigen Fachtagung der Katholischen Hochschule im Rathaus Paderborn. Die Hochschule unterhält eine Kooperation mit verschiedenen ausländischen Hochschulen und veranstaltet zu bestimmten inhaltlichen Themen Tagungen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den unterschiedlichen gesellschaftlichen, politischen und sozialarbeiterischen Aspekten zu erkennen und zu diskutieren. In diesem Jahr stand das Thema „Gemeinwesenarbeit in Europa“ im Vordergrund. "Die Woche unter dem Titel ‚Gemeinwesenarbeit und Gemeinwesenentwicklung im europäischen Vergleich‘ mit Teilnehmern aus sieben Ländern, aus Schweden, Finnland, England, Ungarn, Polen, Makedonien und Deutschland, war sehr erfolgreich und gewinnbringend und hat zur Fortführung von schon bestehenden und neuen Kontakten wichtige Impulse geliefert. Es ist erfreulich gewesen, dass alle Partneruniversitäten sowohl mit Lehrenden als auch mit Studierenden vertreten waren" sagt Professorin Dr. Monika Többe-Schukalla. Insgesamt 20 Gäste nahmen an der diesjährigen Fachtagung teil. Wie bei den Besuchen zuvor, gab es bei der Gestaltung des Programms eine enge Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Paderborn. Das Programm sah neben dem theoretischen Themenkomplex - soziale Versorgung in Stadtteilen, Gesundheit und Migration in Bezug auf Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit - einen Praxisteil mit Besuchen in Detmold-Herberhausen und der Dortmunder Nordstadt vor. Für die Veranstalter stellte Diplom-Sozialarbeiter Karl-Heinz Martinß fest: "Die Herausforderungen und Chancen von sozialer Arbeit in Stadtteilen und Wohngebieten sind im Austausch und in der Begegnung zwischen den Teilnehmerinnen deutlich geworden, gerade auch im Hinblick auf so unterschiedliche Länder in Osteuropa und Skandinavien. Dies macht auch die Vielfältigkeit des Themas aus, das auf jeden Fall weiter diskutiert werden soll."