Performance für 2012 gerettet

Sparkassenverband Westfalen-Lippe sichert den Fortbestand der renommierten Kulturbörse

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung hatte der Rat der Stadt Paderborn mehrheitlich beschlossen, den städtischen Zuschuss für die Kulturbörse Performance für das Jahr 2012 zu streichen und damit eine Einsparung in Höhe von rund 60.000 Euro zu erzielen. Die Stadt Paderborn hätte damit eine wesentliche Veranstaltung verloren, die auch überregional ausstrahlt und in Fachkreisen eine hohe Anerkennung genießt. Aufgrund des persönlichen Einsatzes von Bürgermeister Heinz Paus hat sich jetzt der Sparkassenverband Westfalen-Lippe bereiterklärt, die Finanzierungslücke zu schließen und mit einem einmaligen Sponsoring das Fortbestehen der Performance für dieses Jahr zu sichern. „Das Engagement des Sparkassenverbandes ist ein deutliches Signal für die Bedeutung der Performance für den Kulturstandort Paderborns“, betont Heinz Paus und bedankt sich ausdrücklich bei Rolf Gerlach, dem Präsidenten des Sparkassenverbandes. Die Performance, die damit ins siebte Jahr gehen kann, wird am 3. bis 5. September im Schloß- und Auenpark in Schloß Neuhaus Straßenkünste der Welt zeigen und ist Anziehungspunkt für Fachbesucher aus rund 340 Städten Deutschlands und des benachbarten Auslands, ein Markt auf dem Stadtfeste für das Folgejahr ihre Künstler buchen können. Im Vorjahr wurden an die 8.500 Besucher registriert, darunter viele Kindergartengruppen und Schulklassen. Bis zu 90 Künstler und Künstlergruppen sorgen während der drei Veranstaltungstage mit über 160 Aufführungen für ein vielfältiges Kulturprogramm. Die Performance, die gemeinsam vom Stadtmarketing und Kulturamt organisiert wird, hat in der Vergangenheit einen verstärkten Zulauf vom heimischen Publikum erfahren. Vor allem der vor zwei Jahren erstmalig durchgeführte Familiensonntag hat wesentlich dazu beigetragen, die Künstlermesse auch einem breiten Publikum bekannt und zugänglich zu machen. Zwar musste der Familiensonntag im Folgejahr aufgrund der durchgeführten Sparmaßnahmen wieder gestrichen werden, aber die Veranstalter prüfen, ob dank der Unterstützung des Sparkassenverbandes dieser nicht wieder mit eingebaut werden könnte.