Eheleute Sievers spenden Friedhofskreuz

Friedhof Benhausen im würdigen Glanz

© Stadt Paderborn

Die Eheleute Theresia und Johannes Sievers aus Benhausen haben dem örtlichen Friedhof ein neues Hochkreuz gespendet. Das wurde jetzt feierlich eingeweiht. Im Zuge der umfangreichen Baumaßnahmen des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen, bei denen vor allem die Hauptwegeachse ausgebessert wurde, bot das Benhausener Ehepaar der Stadt an, das nicht witterungsbeständige Holzkreuz zu ersetzen. Wolfgang Fingerhut bedankte sich im Namen der Stadt für die Schenkung und ergänzte: „Das Hochkreuz rundet die Gestaltung des Friedhofs hervorragend ab, wir freuen uns sehr, dass es hier steht.“ Pastor Heinz-Josef Löckmann segnete das neue Hochkreuz im Beisein von Ortsvorsteher Franz Driller und Alfred Jolk, Vorsitzender der Ortsunion Benhausen, in das die Innschrift „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu“ gemeißelt wurde. Das schwarz-grünlich schimmernde Ehrenmal hat mit dem Sockel eine Höhe von 3,50 Meter und besteht aus Diabas, einem heimischen Material das von der Bildhauerei Markus Hillebrand in über 300 Stunden in Form gebracht wurde. Nach der bereits abgeschlossenen Bauphase wird jetzt im Herbst die Pflanzung erfolgen. Auch der beliebte Alleecharakter wird so mit etwas Geduld in die Anlage zurückkehren. Dafür sorgen wird der pflaumenblättrige Weißdorn, mit dem die neuen Baumreihen angelegt werden; der Kapellenvorplatz wird zur Pflanzzeit mit Bäumen umrahmt. Hier werden Felsenbirnen gepflanzt. Kleinere Beete mit Blütensträuchern und Stauden unterhalb der Felsenbirnen ergänzen die neue Anlage. Die Stadt Paderborn hat mit den Baumaßnahmen insbesondere die Unfallgefahr, die vom alten Baumbestand ausging, beseitigt. Gleichzeitig wurde im hinteren Bereich des Vorplatzes ein Fundament eingelassen, sodass später gegebenenfalls ein von vielen Benhausern gewünschter Glockenturm errichtet werden kann. Darüber hinaus wurde die Hauptwegeachse grunderneuert und dabei die Vorplatz- und Gehwegfläche ausreichend erweitert, was für mehr Platz bei Bestattungen sorgen soll - zudem hatten die Baumwurzeln der alten Allee das Pflaster angehoben. Auch der alte Schöpfbrunnen zeigte bereits deutliche Abnutzungserscheinungen und ist im Zuge der Baumaßnahmen neu angelegt worden.