Wenn das Ehrenamt pflanzt
Beispielhafte Aktion am Georg-Lucas-Weg in Sande
Das ist vorbildlich. Mit Unterstützung des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen der Stadt Paderborn pflanzten vier Naturschützer aus der BUND-Kreisgruppe Paderborn auf einer städtischen Obstwiese in Sande Obstbäume. Dabei griffen sie auf alte, teilweise lokale Obstsorten mit solch schillernden Namen, wie Paderborner Seidenhemdchen, Purpurroter Cousinot, Lippische Goldparmäne oder Boskoop Schmitz Hübsch zurück. Mit der Pflanzaktion wollen die Aktivisten ihren Beitrag zum Erhalt des Kulturbiotops „Streuobstwiese“ in ihrem Stadtteil leisten. Initiator Markus Müller: “Wir wollen es aber nicht dabei belassen, sondern die Bäume weiterhin pflegen und uns auf Dauer um die gesamte Obstwiese kümmern.“ Auch Baumschnittkurse sollen auf der Fläche angeboten werden. Ein erster Schnittkurs ist für Februar 2013 angedacht. Die positiven Gespräche mit Leuten, die auf die Aktion im Vorübergehen aufmerksam wurden, ermutigen Müller, zur Mithilfe aufzurufen. Wenn jemand beim Streuobstwiesenprojekt mitmachen möchte, kann er sich über das Internet per E-Mail unter der Adresse "sow-sandearcorde" melden. Das Amt für Umweltschutz und Grünflächen der Stadt begrüßt solche Privatinitiativen zur Pflege und Entwicklung städtischer Biotope und ist gerne bereit entsprechende Aktionen zu begleiten.