Falsch, unsachlich und unfair
Stadt weist Kritik aus der östlichen Innenstadt deutlich zurück
Als in der Sache falsch und in der Art und Weise unsachlich und unfair weist die Paderborner Stadtverwaltung in aller Deutlichkeit die Kritik aus der östlichen Innenstadt zurück. Die Interessengemeinschaft Innenstadt Ost hatte der Verwaltung unterstellt, die Bürger entgegen den Versprechungen an Planungen nicht zu beteiligen, keine Lösung für ein angebliches Parkraum-Desaster in dem Bereich zu haben und lediglich die Anlieger zur Kasse zu bitten. Wenn sich die Kritiker in ihrem Papier "gegen eine unanständige Behandlung der Verwaltung" aussprechen, dann wäre es hilfreich gewesen, wenn sie sich mit ihren Vorwürfen selbst daran gehalten hätten, heißt es in der Stellungnahme der Stadt Paderborn. Der Mitte Juni durch das Stadtplanungsamt initiierte Stadtspaziergang und die dort vereinbarte Vorgehensweise, die auch der Interessengemeinschaft sehr wohl bekannt ist, ist ein Beispiel dafür, wie die Bürger bei der Entwicklung des Innenstadtverkehrskonzeptes für diesen Bereich mitgenommen werden können. Allen war klar und das wurde dort auch ausgesprochen, dass es sich um einen komplexen Prozess handeln wird, der Zeit braucht. Daher wurden für den Herbst und Winter sogenannte "Lange Tische" geplant. Dabei werden die beim Rundgang gewonnen Hinweise thematisiert und Lösungsvorschläge diskutiert. "Wir haben hier nichts unter den Tisch fallen lassen, ganz im Gegenteil", so Claudia Warnecke, die kein Verständnis für die Schärfe in der Diskussion hat. "Wir führen einen Dialog auf Augenhöhe und haben uns in den bisherigen Gesprächen auch nicht als Gutsherren aufgeführt", stellt die Technische Beigeordnete angesichts solcher Behauptungen klar. Auch die Parkplatzproblematik in der östlichen Innenstadt wird im Verkehrskonzept, das derzeit erarbeitet wird, eine wesentliche Rolle spielen. Die Stadt hat an der Driburger Straße bereits eine Fläche erworben und wird dort mehr als 100 Parkplätze schaffen. Das sind deutlich mehr als an den beiden Gymnasien Reismann und Pelizaeus vorhanden waren. Auch an anderen Stellen wird über den Bau weiterer Stellplätze nachgedacht. So gibt es die Überlegung, den Parkplatz am Maspernplatz aufzustocken, wie bereits im Juni des letzten Jahres von der CDU beantragt. Das Thema der Parkplätze in dem Gebiet wird auf einen CDU-Antrag vom 10. Oktober hin den Betriebsausschuss und Ausschuss für Märkte und Feuerwehr in seiner öffentlichen Sitzung am 30. Oktober beschäftigen.