Volleyballfelder wegen Sandbienen gesperrt
Bienenart steht unter Artenschutz
Die vier Volleyballfelder auf der Paderkampfbahn werden voraussichtlich bis einschließlich August gesperrt bleiben. Grund dafür ist die unter Artenschutz stehende Sandbiene, die sich mit einer Kolonie im Sandboden der Spielfelder eingenistet hat. „Die Bienenart ist für Menschen nicht gefährlich - hier geht es um den Schutz der Sandbiene vor dem Menschen,“ erklärt Wolfgang Fingerhut vom städtischen Amt für Umweltschutz und Grünflächen. Die Absperrung erfolgt in Abstimmung mit dem Sportamt. Die Gattung der Sandbiene gehört zu den Wildbienen, die nicht in Völkern leben, sondern sich ihr jeweils eigenes Nest im Sandboden einrichten. Zudem sind ihre Stacheln zu weich, um Menschen zu stechen. Für Sportler und Zuschauer, insbesondere Kinder, besteht somit keine Gefahr, weshalb der Spielbetrieb auf der anliegenden Rasenfläche problemlos weiterlaufen kann. Diese auch „Pelzbiene“ genannte Gattung gilt als besonders fleißig und schützenswert: Sie bestäuben bis zu 8.880 Blüten pro Tag. Das ist mehr als doppelt so viel, wie ihre Artverwandten, die Honigbiene.