Mehr Wohnraum für Studierende

Prominente werben auf Großflächen in der Stadt

"Studieren in Paderborn ist attraktiv. Zu Semesterbeginn wird jedoch gerade die Wohnungssuche für viele Studierende zur Herausforderung. Helfen Sie mit und vermieten Sie Ihren freien Wohnraum an Studentinnen und Studenten. Zeigen Sie, wie gastfreundlich die Wissenschaftsregion Ostwestfalen ist!" Mit diesen Worten appelliert Svenja Schulze auf der Großfläche an der Warburger Straße/Ludwigsfelder Ring an die Paderbornerinnen und Paderborner, Wohnraum für Studierende bereitzustellen. Die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW war extra nach Paderborn gekommen, um mit "ihrer" Großfläche den Auftakt für eine landesweit einzigartige Kampagne zu geben. An 40 weiteren Standorten werden die "Zimmer frei?"-Großplakate zu sehen sein. Darauf werben neben der Ministerin auch Bürgermeister Heinz Paus, Uni-Präsident Prof. Nikolaus Risch, Schützenoberst Elmar Kloke, Superintendentin Anke Schröder, Studentin Özlem Karayaka, Carsten Walther, Geschäftsführer des Paderborner Studentenwerks, und Claudia Warnecke, Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn für mehr Wohnraum für Studierende. Diese Plakataktion ist Bestandteil der Initiative "Wohnraum für Studierende in Paderborn". Die Stadt, die Universität, der AStA, das Studentenwerk sowie der Haus- und Grundeigentümerverein haben diese Aktion im Juni des letzten Jahres gestartet. Angesichts des doppelten Abiturjahrgangs in NRW in diesem Jahr und der damit deutlich höheren Zahl an Studienanfängern im Herbst auch an der Universität Paderborn soll damit mehr Wohnraum für Studierende bereitgestellt werden. Er freue sich über so viel Gemeinschaftsgeist für mehr Wohnraum für die neuen Studentinnen und Studenten, so Prof. Dr. Nikolaus Risch. Die Infrastruktur müsse stimmen, um junge Leute für Paderborn zu gewinnen. Risch rechnet im kommenden Semester mit etwa 4.000 neuen Studentinnen und Studenten, wobei dann insgesamt an der Universität Paderborn etwa 20.000 Studierende eingeschrieben wären. Auf die erfolgreiche Entwicklung des jüngst erst eröffneten Wohnraum-Internet-Portals unter der Adresse "www.wohnraum-für-studierende.de" machte Florian Rittmeier aufmerksam. Der AStA-Vorsitzende konnte von 89 Angeboten in dem Portal berichten, die innerhalb weniger Tag eingestellt worden seien. "Wir haben ein hohes Interesse, die Studenten in unserer Stadt zu halten, und damit Paderborn noch mehr zur Universitätsstadt zu machen", betonte Claudia Warnecke.