Wohnungsmarkt angespannt
Stadt Paderborn hat Wohnungsmarktbarometer herausgegeben
Die aktuelle Wohnungsmarktlage in Paderborn wird 2013 nochmals als angespannter als im letzten Jahr beurteilt. Das geht aus dem Wohnungsmarktbarometer hervor, das das Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen der Stadt Paderborn jetzt veröffentlicht hat. Diese Ergebnisse beruhen auf einer im Sommer erfolgten Befragung der örtlichen Akteure am Wohnungsmarkt. Am angespanntesten – mit den höchsten Werten bislang – wird die Situation bei den Mietwohnungen im unteren und öffentlich geförderten Preissegment gesehen. Als Hauptproblem auf dem Mietwohnungsmarkt wird weiterhin an erster Stelle „zu wenig oder zu wenig geeignetes Bauland“ genannt. Danach folgen wie im Vorjahr die Thematik „steigende Nebenkosten“ und das Problem „zu wenig kleine Wohnungen/Appartements“. Das Problem „steigende Nettokaltmieten“ wurde bei der Befragung vor zwei Jahren nur von einer Person genannt, in diesem Jahr jedoch bereits von fast einem Fünftel der Akteure. Das Investitionsklima wird 2013 so positiv bewertet wie noch bei keiner der bislang erfolgten Befragungen. Am besten – mit Tendenz Richtung „sehr gut“ – wird dabei die Situation beim Neubau von Eigentumswohnungen gesehen. Als stärkstes Hemmnis des öffentlich geförderten Mietwohnungsbaus in Paderborn wird von den Experten angegeben, dass keine geeigneten Grundstücke verfügbar seien und danach die zu hohen Grundstückspreise. Die in den Wohnungsbeständen der befragten Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen ermittelte Leerstandsquote von 0,8 Prozent ist weiterhin niedrig und liegt deutlich unter der üblichen Fluktuationsreserve von drei Prozent. Das Wohnungsmarktbarometer kann im Internet auf den Seiten der Stadt Paderborn unter der Adresse "www.paderborn.de" eingesehen oder bei Vera Liebelt unter der Rufnummer 05251/88-1657 angefordert werden.