Hoffnung auf Olympia

Simon Rösner trug sich ins Goldene Buch der Stadt Paderborn ein

© Stadt Paderborn

"Das wäre die olympische Silbermedaille gewesen", spielte Bürgermeister Heinz Paus auf den zweiten Platz von Simon Rösner bei den World Games der Squasher im kolumbianischen Cali an. Heinz Paus hatte Paderborns Sportler des Jahres ins Rathaus eingeladen, um den bekennenden Sportbotschafter der Paderstadt angesichts dieses sportlichen Erfolgs zu bitten, sich ins Goldene Buch einzutragen. "Es ist einfach nur toll, was Sie auch in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt haben. Das ist eine Klasse für sich", lobte Heinz Paus das Können des 25jährigen, der sich in diesem Jahr nachhaltig in der Weltspitze etabliert hat. Im Beisein von Andreas Preising, Präsident des Paderborner Squash-Clubs (PSC), und weiteren Verantwortlichen des Vereins kam Simon Rösner gerne der Bitte des Bürgermeisters nach. Er habe nicht mit diesem Erfolg gerechnet, sich deshalb aber umso mehr darüber gefreut, erzählte der Spitzen-Squasher nach der Eintragung. Es sei phantastisch gewesen, als bei der Abschlussveranstaltung der World Games 50.000 Zuschauer im Stadion gewesen seien, freute er sich über einen nicht gewohnten Publikumszuspruch. Gebannt schauen die Verantwortlichen des PSC am 8. September nach Buenos Aires. In der argentinischen Hauptstadt wird dann bei der 125. Session des Internationalen Olympischen Komitees über die Aufnahme einer weiteren Sportart in das bisher 27 Sportarten umfassende olympische Programm für 2020 entschieden. Da Squash als Kandidat zur Abstimmung steht, könnte der Traum einer olympischen Silbermedaille von Simon Rösner durchaus noch in Erfüllung gehen.