Paderborn unterstützt bei Vergaben
Bad Lippspringe arbeitet mit dem Nachbarn zusammen
Das ist sinnvolle Zusammenarbeit, die beiden Seiten nützt, und Kosten spart. Die Stadt Paderborn und die Stadt Bad Lippspringe arbeiten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in Zukunft eng zusammen. Paderborn wird von nun an die formale Abwicklung des Vergabeverfahrens übernehmen. Dazu gehören unter anderem die Überprüfung der vorgelegten Ausschreibungsunterlagen, deren Zusammenstellen und Vervielfältigen sowie auch deren Versand. Außerdem wird sie für die Koordinierung der Bieteranfragen, die Veröffentlichung von Ausschreibungen im OWL-Vergabeportal als auch die rechnerische Prüfung der Angebote mit Erstellung eines Preisspiegels zuständig sein. Um das zu realisieren, schloss sich die Stadt Bad Lippspringe dem elektronischen Vergabeverfahren der Stadt Paderborn an und erstattet ihr die entsprechenden Kosten.
"Nach der engen Kooperation unseres Telefonischen Service-Centers mit Hövelhof und Lichtenau ist das jetzt ein weiterer wichtiger Schritt, um die interkommunale Zusammenarbeit weiter zu stärken", freut sich Bürgermeister Heinz Paus. Diese Vereinbarung sei für beide Seiten von Nutzen. Das sieht auch sein Lippspringer Amtskollege Andreas Bee so. "Wir sind froh, dass wir unser Vergabewesen mit Hilfe der Stadt Paderborn abwickeln können", so Bee. Gerade im Hinblick auf die Vielzahl der öffentlichen Aufträge im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2017 sei die Zusammenarbeit mit einem verlässlichen und erfahrenen Partner von Vorteil.
Die Vereinbarung zwischen den beiden Städten zum Vergabewesen gilt auch für das Abwasserwerk Bad Lippspringe sowie die Landesgartenschau 2017 Bad Lippspringe GmbH.
Der Vertrag, der jetzt von Paderborns Bürgermeister Heinz Paus und seinem Lippspringer Amtskollegen Andreas Bee unterschrieben wurde, gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2014 und verlängert sich dann jeweils um zwei Jahre, sofern nicht vorher eine Vertragspartei die Vereinbarung kündigt.