Über Pflanzen an Extremstandorten und Skorpione

Sonntag: zwei Filme im Naturkundemuseum

© Zaruba Ondrej

Anlässlich der Sonderausstellung „Glanzlichter“ (Naturfotografie) werden am Sonntag, 17. Februar, um 11 Uhr im Naturkundemuseum im Neuhäuser Marstall zwei Kurzfilme aus dem Bestand des Kreismedienzentrums Paderborn gezeigt. Zunächst ist ein 21minütiger Film über Pflanzen an Extremstandorten zu sehen. Selbst in extremer Hitze, Kälte oder Trockenheit, können spezialisierte Pflanzen nicht nur existieren, sondern auch wachsen und sich vermehren. Das Ausnutzen der minimalsten Ressourcen und besondere Anpassungen sind die Voraussetzungen dafür. Unter anderem beobachtet die Kamera, wie sich eine Wüste über Nacht in ein Blütenmeer verwandeln kann. Im zweiten Film (15 Minuten) geht es um tierische Spezialisten – um Skorpione. Die Einzelgänger sind durch die großen Kieferscheren und den Giftstachel am Körperende unverwechselbar. Sie meiden das Tageslicht und begeben sich meist erst in der Dämmerung auf Beutejagd. Das Gift ihres Stachels ist meistens mit dem einer Biene vergleichbar; für den Menschen tödlich sind nur wenige Arten. Der Film geht in detailgenauen Aufnahmen auf den Körperbau der Skorpione ein. Jagdszenen und eindrucksvolle Aufnahmen von Balz und Jungenaufzucht geben einen faszinierenden Einblick in die Lebensweise dieser Schattenjäger.