Pauschal und unzutreffend
Bürgermeister Heinz Paus weist Kritik zur Rekommunalisierung von E.ON Westfalen Weser zurück
Als sehr pauschal und in der Sache nicht zutreffend weist Bürgermeister Heinz Paus die Kritik des Runden Tisches "Paderborner Land 100 Prozent erneuerbar" zurück. In einer Presseerklärung hatte die Interessengemeinschaft das Verfahren zur Rekommunalisierung von E.ON Westfalen Weser kritisiert. Nach einem Jahr Verhandlungen, der Durchforstung von 40.000 Blatt, zwei dicken Gutachten von unabhängigen Wirtschaftsprüfern von einer dünnen Faktenlage zu sprechen, lasse auf wenig Sachkenntnis schließen, so Heinz Paus. Bevor man kritisiere, hätte man sich bei den Verhandlungsführern in der Sache informieren können, sieht der Bürgermeister eine vertane Chance. Jetzt einzelne Punkte herauszunehmen aus dem Gesamtprozess und warnend den Zeigefinger zu heben, deute auf eine wenig fundierte Stellungnahme hin. Es gebe ein sehr positives Echo seitens der jetzigen kommunalen Gesellschafter aber auch darüber hinaus, Teile aus dem zum Kauf stehenden Aktienpaket von E.ON Energie München an E.ON Westfalen Weser zu übernehmen. In einem sehr ausführlichen und klar strukturierten Verhandlungsverfahren seien die interessierten Städte, Gemeinden und Kreise über die Chancen und Risiken der Übernahme von E.ON Westfalen Weser Anteilen informiert und aufgeklärt worden. "Wer Informationen haben wollte, hat diese auch bekommen", so Heinz Paus. Die jüngst beschlossen Absichtserklärungen in den Räten der interessierten Städte seien ein Schritt auf dem Weg zur Rekommunalisierung von E.ON Westfalen Weser, mehr aber noch nicht. Die Verträge stünden noch aus.