Winterdienst in Paderborn läuft auf Hochtouren
ASP-Mitarbeiter sorgen für Verkehrssicherheit
Die Fröste und Schneefälle der vergangenen Tage halten die Mitarbeiter der Stadt Paderborn unter Koordination des städtischen Eigenbetriebes ASP auf Trab. Bereits um 4 Uhr rücken die ersten Teams mit Räum- und Streugeräten aus, um für die morgendlichen Verkehrsteilnehmer für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen. „Es ist nicht absehbar, wie viel Schnee und Eis der Winter für uns noch bereithält. Wir haben jedoch vorgesorgt und 50 Prozent mehr Streusalz eingelagert, um keine Engpässen zu erleben“, erläutert ASP-Chef Reinhard Nolte und blickt zurück auf den Winter vor zwei Jahren, wo es in ganz Deutschland kein Salz mehr gab. Mit dem Winterdienst kommen die Kommunen ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherungspflicht nach. Die Straßen- und Wegegesetze der Länder verpflichten die Kommunen jedoch nur auf verkehrswichtigen und gefährlichen Straßen zum Winterdienst. Fußgängerwege müssen durch die jeweiligen Anlieger geräumt und gestreut werden. Wenn es keine Anlieger gibt, kann die Kommune auf Gehwegen zusätzliche Winterdienstaufgaben übernehmen, wenn diese als verkehrswichtig und gefährlich gelten. „In vielen Fällen leisten wir deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Maß Winterdienst. Bei starken und anhaltenden Schneefällen bitten wir jedoch um Verständnis, dass wir uns auf den gesetzlich geforderten Winterdienst auf verkehrswichtigen Straßen der obersten Prioritäten konzentrieren müssen. Winterdienst auf nachrangigen Straßen können wir erst leisten, wenn es die Kapazitäten zulassen“, so Betriebsleiter Nolte. An den Übergängen zwischen Gehwegen, Stadtstraßen, Bundesstraßen und Autobahnen müssen die jeweiligen Verantwortlichen besonders sorgfältig darauf achten, dass gemeinsam die Verkehrssicherheit hergestellt wird. Reinhard Nolte betont jedoch, dass der Winterdienst bei bestimmten Wetterlagen an seine Grenzen stößt: „Wir haben keine unbegrenzten Kapazitäten an Mitarbeitern und Gerätschaften. Daher sind auch bei größter Professionalität des Winterdienstes nicht alle Wetterereignisse beherrschbar.“ Alle Verkehrsteilnehmer sollten bei Schnee und Eis entsprechende Vorsicht walten lassen. Geeignetes Schuhwerk beugt Stürzen vor. Eine dem Straßenzustand angepasste Fahrgeschwindigkeit vermindert das Risiko von Unfällen und manchmal ist es besser, das eigene Fahrzeug auch mal stehen zu lassen.