Kinder haben den „Waldblick“
Kindertagesstätte Hubertusweg eingeweiht
Jedes Kind braucht einen Namen, so auch die noch junge Kindertagesstätte im Hubertusweg in Schloß Neuhaus. Jetzt ist im Rahmen des Tages der offenen Tür feierlich der Name enthüllt worden. „Kita Waldblick“ wird sie heißen, was auf ihre Nähe zum benachbarten Wald zurückzuführen ist, der im Kita-Alltag auch rege genutzt werden soll. Bürgermeister Heinz Paus, Beigeordneter Wolfgang Walter und die Kita-Leiterin Christin Pospischil enthüllten gemeinsam das neue Namensschild. Viele Besucher nutzten den Tag für eine Besichtigungstour durch die Räume und das Außenareal. Familien finden hier Betreuungsplätze für Kinder ab dem vierten Lebensmonat bis zur Schulpflicht. Platz ist für insgesamt 50 Kinder vorhanden. Traditionell spendeten auch Vertreter der Kirchen ihren Einweihungssegen. Die Mitarbeiterinnen der Kita orientieren sich in der Kinderbetreuung an einem Leitsatz von Johann Heinrich Pestalozzi: „Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen, sondern nur mit sich selbst.“ „Mit diesem Blick auf jedes einzelne Kind und die damit verbundene Familie ist es möglich jeder Altersgruppe in unserer Kita einen wichtigen Stellenwert und Platz einzuräumen“, erklärt Christin Pospischil. Ihr Dank galt an dem Tag nicht nur den eigenen Kita-Mitarbeitern, sondern auch dem Jugendamt, dem Gebäudemanagement (GMP) und dem Architekturbüro „architektur-werk-stadt“, das auch für diesen Kita-Bau verantwortlich war. Bürgermeister Heinz Paus wünschte „der Einrichtung einen guten Start und für die Zukunft viele glückliche Kindergesichter.“ Durch die zentrale Lage im Stadtteil Schloß Neuhaus besteht für die Kinder ein umfangreiches Angebot, ihren Lebensraum auch außerhalb der Institution Kita zu erkunden. Zu Fuß sind das ehemalige Landesgartenschaugelände und auch der Ortskern beispielsweise für einen Marktbesuch erreichbar. Besonders wertvoll ist der in einer Gehminute erreichbare Wald am Wilhelmsberg für den Alltag der Kinder. Hier können kleine und große Forscher ihrem Entdeckerdrang nachkommen. Spaziergänge, kleine Ausflüge und Exkursionen in die Erlebniswelt Wald können somit direkt vor der Kitahaustür starten. Aber auch in den neuen Räumen der Kita gibt es für alle viel zu entdecken. Bereiche zum gemeinsamen Spiel verbinden die unterschiedlichen Altersgruppen in einer familienähnlichen Weise. Freies Spiel in einer vorbereiteten Umgebung aber auch Mitgestaltung von Projekten bieten jedem Kind einen passenden Platz in der Gemeinschaft einer Kita. Dabei werden die verschiedenen Bildungsbereiche in unterschiedlicher Weise berücksichtigt und in stärkenorientierter Weise in den Alltag einbezogen.