Wohin unerfüllte Liebe führen kann … Wilhelm Lehmbrucks tragische Beziehung m …

Wohin unerfüllte Liebe führen kann … Wilhelm Lehmbrucks tragische Beziehung mit der Schauspielerin Elisabeth Bergner

Lichtbildervorträge im Rahmen der Lehmbruck-Ausstellung

Im Frühjahr 1917 lernte der kurz zuvor aus dem kriegsführenden Deutschland nach Zürich geflohene 36-jährige Bildhauer Wilhelm Lehmbruck die 19-jährige Schauspielerin Elisabeth Bergner kennen, die als Zigeunermädchen Mascha in Tolstois Drama „Der lebende Leichnam“ eine steile Bühnenkarriere begann. Aus einer Porträtsitzung entwickelte sich rasch eine Romanze zwischen dem Künstler und seinem Modell – das sein Leben und sein Werk fundamental veränderte, denn die tragische Beziehung mutierte 1918 in ein Melodram und 1919 in eine Tragödie mit tödlichem Ausgang für den erst 38-jährigen Lehmbruck. Dr. Hans-Dieter Mück bringt erstmals mit Worten und Bildern Licht in dieses dunkle Kapitel von Lehmbrucks Werk und Biographie. Der Vorträge finden statt am Donnerstag, 11. Juli, um 18 Uhr und am Freitag, 12. Juli, um 19 Uhr in der Städtischen Galerie in der Reithalle Schloß Neuhaus. Die Ausstellung selbst ist noch bis 24. August zu sehen.