380 Meter lang auf Manitus Spuren
Aufregende Attraktionen auf der Libori-Kirmes
Die besondere Mischung aus spektakulären Neuheiten und gelebter Tradition, die das Libori-Fest seit jeher ausmacht, spiegelt sich auch im diesjährigen Kirmestreiben wider. Auf der 1,6 Kilometer langen Kirmesmeile reihen sich altbekannte Fahrgeschäfte neben neuen Attraktionen. Zum ersten Mal auf der Libori-Kirmes sind „Konga“, die „Wildwasserbahn auf Manitus Spuren“ und „Amazonas“. Mit der Mega-Schaukel „Konga“ erlebt man einen rasanten Flug in vierfacher Erdanziehungskraft durch den Dschungel und entdeckt dabei Urwaldpflanzen, echten Palmen, feuerspuckenden Voodoo-Masken und lodernden Fackeln. Zum nassen Vergnügen wird Libori mit der „Wildwasserbahn auf Manitus Spuren“. Die Mitfahrer können sich auf eine 380 Meter lang Fahrstrecke auf vier Ebenen freuen, die mit Schussfahrten, abgedunkelten Tunnelfahrten und Drehschleusen für Nervenkitzel und Abkühlung sorgt. Geschicklichkeit und Abenteuerlust können die Besucher des Belustigungsgeschäft „Amazonas“ beweisen. Dort warten drei Etagen voller exotischer Tiere, Rätsel Überraschungen auf ihre Entdeckung. Doch auch die Klassiker dürfen auf der diesjährigen Libori-Kirmes nicht fehlen. Dazu gehören neben Wilhelms 48 Meter hohem Riesenrad, das seit 2013 mit Special- und Lichteffekten ausgestattet ist, auch das Pferdekarussell Anno 1886, der größte Autoscooter Europas und der Musik-Express. Damit die Besucher nicht mit leerem Magen über die Kirmesmeile schlendern müssen, serviert Libori-Festwirtin Nina Renoldi wieder Tiroler Spezialitäten in ihrer „Almhütte“. Dazu gibt es frisches Bier und Rockmusik aus den Alpen. Libori vereinigt Kirmes, Marktreiben und kirchliches Fest zu einer traditionellen und hochkarätigen Veranstaltung und ist Paderborns „5.Jahreszeit“. Für das Volksfest auf dem Liboriberg und dem Pottmarkt auf dem Markt- und Domplatz wurden aus 1352 Bewerbern 152 Schausteller und 145 Marktkaufleute ausgesucht und zugelassen. Das gesamte Libori-Treiben findet auf über 3,5 Kilometern statt. Die Kirmesfront auf dem Liboriberg ist 1,6 Kilometer lang; dazu kommen ein Kilometer auf dem Pottmarkt und ein weiterer Kilometer im Bereich Westernstraße, Jühenplatz, Marienplatz, Franz-Stock-Platz, Rathausplatz, Kamp und Grube. Die Atmosphäre dieses besonderen Festplatzes wird durch das vielfältige Angebot an Imbiss- und Ausschankgeschäften, Verlosungen, Ausspielungen, Schießwagen, Süßwarenverkauf u.v.m. abgerundet. Seit dem 9. Jahrhundert wird der Jahrestag der Kirchweihe auch als weltliches Fest mit Markt und volkstümlichem Vergnügen begangen. Religiöses Fest und weltlicher Markt mit Kirmes gehören also traditionell zusammen. Die Libori-Kirmes geht auf den 1521 ins Leben gerufene „Magdalenenmarkt“ zurück. 1857 wurde die Kirmes auf den Liboriberg verlegt. Die Libori-Kirmes hat an allen Tagen von 12 - 24 Uhr geöffnet.