Schubert-Soirée

Am Sonntag, 7. Juli, im Paderborner Rathaus

Am Sonntag, 7. Juli, lädt die Städtische Musikschule Paderborn um 18 Uhr in den Rathaussaal ein. Die Dozentinnen und Dozenten Anne-Claudia Renz (Violine), Doris Pöld (Violine), Sabrina Friedel (Viola), Claus Hütterott (Violincello), Detlef Thönneßen (Kontrabass), Britta Jones (Klarinette), Jörg Partzsch (Fagott) und Thomas Janzing (Horn) spielen das eindrucksvolle Oktett in F-Dur D 803 für Streichquintett, Horn, Klarinette und Fagott von Franz Schubert. Das Oktett wurde im Jahre 1824 von Ferdinand Graf Troyer, Obersthofmeister des Erzherzogs Rudolf von Österreich-Toskana und ein ausgezeichneter Klarinettist, in Auftrag gegeben und am 1. März 1824 laut Schuberts eigenhändiger Notiz fertigkomponiert. In vielerlei Hinsicht ist das Oktett stark am Septett von Ludwig van Beethoven orientiert, u. a. fügte jedoch Franz Schubert in der Besetzung noch eine zweite Violine hinzu. Damit wurde die dynamische Balance zwischen Streichern und Bläsern erheblich verbessert und dem Streicherapparat einen "orchestraleren" Klang verliehen. Karten zum Preis von acht Euro (ermäßigt: 4 Euro) gibt es an der Abendkasse.