Borchener Straße soll zum Jahresende fertig sein

Winter und unvorhersehbare Schäden haben Arbeiten verzögert

Die Arbeiten an der Borchener Straße sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Über Libori wird die Baustelle geschlossen, so dass der Verkehr wieder in beide Richtungen fließen kann. Das teilt jetzt die Stadt Paderborn mit. Ursprünglich war die Stadt davon ausgegangen, die im Oktober des letzten Jahres begonnenen Arbeiten bis zum Libori-Fest in diesem Jahr abzuschließen. Doch aus einer Reihe von Gründen musste dieser Zeitplan korrigiert werden. Vier Wochen Winter sah der Zeitplan vor, drei Monate Kälte mit starkem Frost sind es letztlich geworden. Hinzu kam, dass erst beim Offenlegen der Kanäle größere Schäden an Gas- und Wasserleitungen sichtbar wurden, die eigentlich nicht getauscht werden sollten. Aus Sicherheitsgründen ist dies jedoch erforderlich, so dass sich auch deshalb das ursprüngliche Ziel nicht halten ließ. Auf dem Stück zwischen Westerntor und Querweg werden je 320 Meter Schmutzwasserkanal und Regenwasserkanal neu verlegt. Außerdem wurde an der Eisenbahnbrücke in der Borchener Straße ein 78 Tonnen schweres Bauwerk errichtet, in dem das Regenwasser getrennt wird. Die Kanäle aus den 60ziger Jahren waren größtenteils vom Einsturz bedroht. 500 LKW-Ladungen mit Bodenaushub mussten und müssen auf der Baustelle transportiert werden. Im Nachgang dazu müssen 2.500 Quadratmeter Straßenoberfläche wieder hergestellt werden. Die geplanten Baukosten betragen insgesamt etwa zwei Millionen Euro. In der Libori-Woche (27. Juli bis 4. August) wird die Baustelle dicht gemacht und der Verkehr kann ungehindert in beide Richtungen auf der Borchener Straße fahren. Danach wird die Borchener Straße zwischen Querweg und dem Westerntor wieder nur als Einbahnstraße stadteinwärts genutzt werden. Von der Bahnhofstraße aus ist es dann wieder nicht mehr möglich in die Borchener Straße abzubiegen. Der stadtauswärts fließende Verkehr wird nach Libori auch wieder großräumig umgeleitet. Diese Umleitung erfolgt zum einen über die Bahnhofstraße und den Frankfurter Weg und zum anderen über den Le-Mans-Wall und die Husener Straße. Für die Umleitung, insbesondere über den zur Zeit in Umbau befindlichen Frankfurter Weg, hatte sich eine Arbeitsgruppe entschieden, in der neben dem zuständigen Verkehrsbüro auch die Polizei, die Feuerwehr, das Straßen- und Brückenbauamt der Stadt Paderborn, der Stadtentwässerungsbetrieb (STEB) und die Straßenverkehrsbehörde des Ordnungsamtes der Stadt vertreten war.