Tanz am Kamp
Samstag und Sonntag (1. und 2. Juni): vierte Auflage vom Projekt Tanz OWL
Mit dem Projekt „Tanz am Kamp“ realisiert die Tanzszene Paderborn zum vierten Mal einen gemeinsamen Tanztheater-Abend im Rahmen des Projekts Tanz OWL. Am Samstag, 1. Juni, und am Sonntag, 2. Juni, jeweils um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung, die sich durch mehrere Innen- und Außenräume des Theodorianums und der Theologischen Fakultät am Kamp zieht. Der Gebäudekomplex aus Schul- und Universitätsgebäuden bietet in diesem Jahr einen ganz anderen Rahmen als in den Vorjahren das Waldbad Schloß Neuhaus (2010), das Heinz Nixdorf MuseumsForum (2011) und das Schlossareal Schloß Neuhaus (2012). In verschiedenster Art und Weise nähern sich die Choreographien den Räumen und ihrer Bestimmung. Es gibt konkrete Schulszenen von der Einschulung bis zur Abi-Klausur, aber auch Szenen, die sich darauf beziehen, dass am Kamp seit Jahrhunderten pubertierende Jugendliche ausgebildet werden, andere nehmen vielmehr Bezug auf die Architektur der Räume oder darauf, dass man sich im Fakultätsgarten auch sinnierende Hochschullehrer aus der Ordensgemeinschaft früherer Jahrhunderte vorstellen kann. Die fast 80 Mitwirkenden tanzen in Choreographien von Birgit Aßhoff (Community Dance Ensemble „Wilder Aufbruch“), Marta Bochenek, Barbara Bräutigam und Irina Sentjabowa (Tanzstudio Bräutigam), Bettina Broer (TanzBau) und Philip Lansdale (TSC Blau-Weiß im TV 1875 Paderborn). Eine Choreographie wird mit Livemusik begleitet. Es spielt das Alte-Musik-Ensemble mit Viola Lütke-Westhues (Geige), Julian Partzsch (Fagott) und Leon Lettermann (Cembalo), das an Pfingsten beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2013 einen hervorragenden zweiten Preis mit 23 von 25 möglichen Punkten errang. Zu der Barockmusik wird aber gar nicht barock getanzt, sondern sehr modern. Karten zum Preis von fünf Euro pro Person gibt es bei den teilnehmenden Institutionen und im Adam-und-Eva-Haus (Museum für Stadtgeschichte) in der Hathumarstraße 7. Das Kulturamt als Veranstalter macht darauf aufmerksam, dass die meisten Räume nicht barrierefrei zugänglich sind.