Bürgermeister gedenkt Verstorbenen

Allerheiligen

© Stadt Paderborn

Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal Busdorfwall gedachte Bürgermeister Heinz Paus am Allerheiligen-Feiertag den Verstorbenen. In seinen Worten erinnerte er auch an bekannte Paderborner. Eine Lesung aus dem Buch „Der alte König in seinem Exil“ von Arno Geiger, vorgetragen von Ann-Britta Dohle-Madrid und Manfred Schlaffer vom Kulturamt war Teil des Rahmenprogramms – musikalisch begleitet von René Madrid am Akkordeon. Anwesend waren auch die stellvertretenden Bürgermeister Martin Pantke und Dieter Honervogt sowie Vertreter des Rates und Ehrenringträger der Paderstadt. „An diesem Tag möchten wir unsere Verbundenheit auch über den Tod hinaus ausdrücken, uns dankbar an all das erinnern, was wir unseren verstorbenen Verwandten und Freunden verdanken“, so der Bürgermeister in seiner Ansprache. „Die Realität des Todes verleitet uns dazu – ob wir das wollen oder nicht – bewusster zu leben, die Dinge auf ihren wahren Wert hin zu prüfen, möglichst das kostbare Gut Lebenszeit nicht unnütz zu vertun“, nahm Paus Bezug zur Endlichkeit des Lebens. In Erinnerung an die verstorbenen Paderbornerinnen und Paderborner der letzten Monate nannte er stellvertretend die Namen von Wilhelm Hüsemann, Hans Jolmes, Franz Wagner, Dr. Gerhard Wessel, Dr. Hans Knievel, Dr. Hieronymus Dittrich, Dr. Heribert Schmitz, Prälat Gerhard Horstkemper, Siegbert Riedel, Prof. Dr. Walter Schrader sowie Toto Blanke, der erst im Oktober verstarb. Paus: „Ihnen allen wollen wir ein stilles Gebet, ein ehrendes Gedenken widmen.“ Allerheiligen ist ein christlicher Festtag, an dem allen Heiligen und Verstorbenen gedacht wird. Das sogenannte Festum Omnium Sanctorum wird in der westlichen Kirche am 1. November begangen. Die orthodoxe Kirche gedenkt am ersten Sonntag nach Pfingsten. Die lutherischen Kirchen feiern es als Gedenktag der Heiligen, so wie auch andere protestantische Kirchen.