Martins Legende wird hinter der Paderhalle lebendig
Zum 59. Mal in Paderborn: Martinsspiel und Martinsumzug
Das St. Martinskomitee lädt herzlich zum 59. St. Martinsspiel und -umzug am Montag, 11. November, um 17.15 Uhr ein. Die Veranstaltung findet hinter der Paderhalle statt. Hier wird zunächst durch die Kolpingspielschar die Legende über den Heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte, verlebendigt. Dieses Paderborner Martinsspiel, das von dem heimischen Journalisten Josef Link geschrieben wurde, wird bereits seit 1954 aufgeführt. Im Anschluss daran beginnt der Martinsumzug mit dem Musikzug Dahl. Dieser führt über die Heiersmauer in die Hathumarstraße, Mühlenstraße, Heiersstraße, Am Bogen und über den Marktplatz zum hohen Dom, wo in diesem Jahr Herr Weihbischof König St. Martin und die Kinder begrüßt und mit ihnen in den Dom zieht. Vorher bringt St. Martin den Jungen und Mädchen in der Kinderstation der Frauenklinik des St. Vincenz - Krankenhauses Martinsbrötchen. Die Martinsbrötchen werden in diesem Jahr von der Malteserjugend und von den Pfadfindergruppen St. Stephanus angeboten. Der Erlös ist für krebskranke Kinder im Paderborner Hospiz gedacht. Auf dem Domplatz und hinter der Paderhalle werden die Kinder aufgerufen, ihr Taschengeld zu teilen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von dem Musikzug Dahl und dem Chor des St. Michaelsklosters. St. Martin war ein guter Freund des St. Liborius. Auf dem Steindenkmal (siehe Bild) wird zum ersten Mal eine Szene aus dem Leben des heiligen Liborius durch die Kunst dargestellt. St. Martin selbst begrub Liborius mit allen Ehren vor den Toren Le Mans. Das Martinskomitee freut sich auf eine rege Beteiligung von Kindern mit ihren Eltern Der Dank des Komitees geht an die Stadt Paderborn, die Bank für Kirche und Caritas im Erzbistum Paderborn, die Sparkasse Paderborn-Detmold sowie die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold für die finanzielle Unterstützung. Ein Dank geht ebenfalls an die Polizei, die Feuerwehr und den Malteser Hilfsdienst. Ohne diese umfangreiche Hilfe und Unterstützung wäre diese Veranstaltung nicht möglich.