Paderborn hilft Taifun-Opfern

Zu Herzen gehendes Schicksal der Familie von Rochelle Jones

© Stadt Paderborn

Rochelle Jones weint. Ihre Worte sind erschütternd. Die 33jährige Frau von den Philippinen, die mit einem britischen Soldaten verheiratet ist und seit 2007 in Paderborn lebt, berichtet vom Schicksal ihrer Familie nach dem schrecklichen Taifun in ihrer Heimat. Acht Familienmitglieder habe sie verloren, sieben würden noch vermisst. 75 Prozent der Häuser ihrer philippinischen Heimatstadt seien zerstört. Es sei wichtig gerade jetzt den Menschen Hoffnung zu geben und deshalb danke sie dem Verein "Paderborn - eine Region hilft für die jetzt geplante Hilfsaktion. "Wir werden helfen und wiederum Spenden sammeln, um die große Not zu lindern", verspricht Michaela Büttner, Vorsitzende des Vereins, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Paderborner Stadtverwaltung. Der Verein werde wiederum ein nachhaltiges Projekt realisieren wie zuvor auch schon bei der Tsunami-Katastrophe 2004 in Thailand und bei dem schweren Erdbeben in Haiti 2010. "Wir wollen die Kräfte in unserer Region bündeln und damit den Menschen auf den Philippinen helfen", appellieren Bürgermeister Heinz Paus und Landrat Manfred Müller an die Spendenbereitschaft der Paderbornerinnen und Paderborner. Wie Spenden aussehen können, das machte in dem Pressegespräch Wilfried Bergmeier von der Bäckerei Goeken deutlich. Von jedem verkauften Paderborner Landbrot spendet die Bäckerei 20 Cent für die Taifun-Opfer. Spenden nimmt der Verein "Paderborn - eine Region hilft" unter der Kontonummer 8723838700 bei der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold (Bankleitzahl 47260121) entgegen.