Forscherei - wir sind dabei
Kindergarten "Nesthausen" ist Haus der kleinen Forscher"
"Forscherei - wir sind dabei" lautet das Motto im Kindergarten "Nesthausen". Die Einrichtung am Schlengerbusch hat jetzt die Anerkennung als „Haus der kleinen Forscher“ bekommen. Diese Auszeichnung wurde von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ verliehen. „Wir freuen uns sehr über diese Ehrung und sehen sie als Ansporn“, so Sabine Odebrecht, Leiterin des Kindergartens. Die Stiftung möchte mit einfachen Experimenten, die von den Mädchen und Jungen durchgeführt werden können, die frühkindliche Bildung im Bereich Lern-, Sprach- und Sozialkompetenz sowie die feinmotorischen Fähigkeiten fördern. Marcus Berg, Koordinator des Lokalen Netzwerkes Paderborn der Stiftung Haus der kleinen Forscher: "Wir wollen dadurch eine nachhaltige positive Einstellung zu Naturwissenschaften, Mathematik und Technik erzielen." Gehandelt wird nach dem Grundsatz: „ Kinder wollen von sich aus lernen“. Deshalb sollen möglichst viele Kindertagesstätten zu einem „Haus der kleinen Forscher“ werden, um den Entdeckergeist der Kinder zu fördern. Durch spezielle Workshops, Arbeitsmaterialien oder Aktionswochenenden sollen die Erzieherinnen und Erzieher ermutigt werden, den Kindern naturwissenschaftliche und technische Inhalte zu vermitteln. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür wurde die Auszeichnung während eines Forscherfestes übergeben. Mit den Fragen "Warum, wieso, weshalb" konnten sich Klein und Groß im Kindergarten „Nesthausen“ in allen Räumen auseinandersetzen und viele neue Phänomene entdecken. Warum bringt der Toaster eine Tüte zum Fliegen, weshalb haben Regenwürmer keine Ohren, wieso leuchtet eine Glühbirne und vieles mehr stand im Mittelpunkt der Begeisterung und des Ausprobierens. Ein Tag, der auch für die Besucher zu einem Forschererlebnis wurde. Forscherpausen bei Kaffee, Kuchen und heißen Waffeln ermöglichten Zeit zum gemeinsamen Austausch. Kinder sind Forscher und sie sind es von ihrem ersten Atemzug an. Weil wir Menschen von Natur aus mit vergleichsweise wenig Instinkten und dürftigen körperlichen Fähigkeiten zur Welt kommen, gibt es für uns gar keine Alternative: ohne den unersättlichen Lerntrieb, der uns angeboren ist, hätte die Gattung Mensch kaum Überlebenschancen in der Evolution gehabt. Jedes Menschenkind trägt diesen dringenden Impuls in sich, die Welt mit ihren vielen Phänomenen zu erkunden. Ständig! Nie mehr in seinem Leben lernt der Mensch so viel wie in seinen ersten Lebensjahren.