Paderborn bestens bekannt
Besuch aus dem polnischen Generalkonsulat in Köln beim Bürgermeister
Jakub Wawrzyniak ist Paderborn mittlerweile bestens bekannt. Erst zum 20jährigen Bestehen des Freundeskreises Paderborn-Przemysl am zweiten Libori-Wochenende war er bei der Feier im Rathaus dabei. Jetzt stellte der Vizekonsul aus dem polnischen Generalkonsulat in Köln den neuen Leiter der Einrichtung dem Paderborner Bürgermeister vor. Jan Sobczak war zwar zuvor noch nicht in Paderborn gewesen, doch er hatte jüngst erst in den polnischen Medien über die hochgelobte CREDO-Ausstellung gelesen. Dem neuen Leiter des Generalkonsulats zeigte Heinz Paus die Paderborner Innenstadt bei einem Stadtrundgang. Dabei waren auch Dr. Ulrike Kurth vom Westfälischen Forum für Kultur und Bildung sowie Karl-Ernst Neumann, Präsident des Freundeskreis Paderborn-Przemysl. Während seines Paderborn-Aufenthalts besuchten die beiden polnischen Diplomaten auch die CREDO-Ausstellung. Dabei wurden die Zusammenarbeit mit polnischen Historikern und die gute Unterstützung durch die polnischen Museen mit einer Reihe von wertvollen Leihgaben gewürdigt. Auf dem Ausländerfriedhof in der Senne legte die Abordnung am 2011 eingeweihten Gedenkstein für die polnischen Kriegstoten ein Blumengebinde in den polnischen Nationalfarben nieder. Auf dem Gelände des Ausländerfriedhofs sind viele Polen zur letzten Ruhe gebettet. Dabei handelt es sich mehrheitlich um verstorbene Polen, die von Friedhöfen des gesamten Regierungsbezirkes Detmold auf diesen Friedhof umgebettet wurden. Die Zahl der hier ruhenden Toten polnischer Nationalität wird auf 208 geschätzt, darunter 77 Kleinstkinder. Auf dem Neuhäuser Waldfriedhof gedachten die beiden Diplomaten aus dem Nachbarland gemeinsam mit Karl-Ernst Neumann der 2011 verstorbenen Präsidentin des Freundeskreises Paderborn-Przemysl, Heidi Wernerus-Neumann, die diese Städtefreundschaft von Paderborner Seite ins Leben gerufen hatte.