Briefwahl für Behinderte am einfachsten

Stadt Paderborn empfiehlt

Für Behinderte ist es am einfachsten, wenn sie die Vorteile der Briefwahl nutzen. Das empfiehlt das Wahlamt der Stadt Paderborn für die am 22. September anstehende Bundestagswahl. Die meisten Wahllokale sind zwar behinderten- und rollstuhlgerecht, jedoch nicht vollständig barrierefrei, so dass es je nach dem Grad und der Art der Behinderung zu Problemen kommen kann, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Zur Barrierefreiheit gehören beispielsweise elektrische Türöffner, die leider nicht überall vorhanden sind. Mit der bereits verschickten Wahlbenachrichtigung können bequem die Wahlunterlagen per Post beantragt werden. Der Antrag dazu befindet sich auf der Rückseite des bereits vor zwei Wochen an alle Wahlberechtigten verschickten Wahlbenachrichtigungsbriefes. Der ausgefüllte Antrag kann dann per Post an das Wahlamt geschickt werden. Selbstverständlich können Briefwahlanträge auch über das Internet unter der Adresse "www.paderborn.de" im Bereich Bundestagswahl 2013 beantragt werden. Die Anträge werden dann an die gewünschte Adresse gesendet. Die Briefwahlunterlagen können allerdings nicht telefonisch beantragt werden. Behinderte, die die Briefwahl nicht nutzen und am Wahltag das entsprechende Wahllokal aufsuchen möchten, können sich unter der Wahl-Service-Nummer 05251/88-0 erkundigen, wie es genau um die Barrierefreiheit des Gebäudes bestellt ist. Dann können sie persönlich für sich entscheiden, ob auf Grund der individuellen körperlichen Beeinträchtigungen eine Stimmabgabe im jeweiligen Wahllokal möglich oder eine Stimmabgabe per Briefwahl die einfachere Möglichkeit der Wahlbeteiligung ist. Den jeweiligen Wahlraum findet man auf der Wahlbenachrichtigung. Wahlberechtigt sind in Paderborn 108.777 Menschen. Bisher haben mehr als 17.300 Wahlberechtigte die Briefwahl beantragt. Im Wahlamt sind Briefwahlanträge bereits aus Dubai, Australien und Singapur eingegangen. Paderborn gehört zum Wahlkreis 137 Paderborn-Gütersloh III. Der Stimmzettel ist 57 Zentimeter lang, es stehen neun Bewerber für die Erststimme und 22 Parteien für die Zweitstimme zur Wahl.