Reismann-Relief in sicheren Händen
Sohn des Künstlers nimmt Kunstwerk zu sich
Das aus dem Jahre 1965 stammende Relief aus Kupfer an der alten Reismann-Sporthalle ist in sicheren Händen. Bevor die letzte Wand der für einen Neubau weichenden Einrichtung fiel hat das Abrissunternehmen das Kunstwerk des Paderborner Bildhauers und Malers Josefthomas "Joto" Brinkschröder von der Wand entfernt. Im Beisein seines Sohnes Michael wurde das Relief dann mit einem Kran zu Boden gelassen und sicher verstaut. "Jetzt wird das Kunstwerk in einer Schlosserei überholt und danach möchte ich es bei mir zuhause aufstellen", äußerst sich Michael Brinkschröder zur Zukunft des mittlerweile fast 50 Jahre alten Stücks. Er habe als Maschinenschlosser-Lehrling im zweiten Lehrjahr selbst mit an dem Kunstwerk gearbeitet, erinnert er sich. Die Arbeit sei damals direkt für diesen Standort angefertigt. Sie zeige zwei Kinder beim Bockspringen und am oberen Ende eine Eule als Symbol für die Wissenschaft, erläutert der gebürtige Paderborner das aus Kupferblech gefertigte Werk. Von dem in Paderborn geborenen Maler und Bildhauer Josefthomas Brinkschröder stammen unter anderem das Geländer im Treppenhaus (1953) und die Türen des Hauptportals des Paderborner Rathauses (1958) sowie verschiedene Kunstwerke in Paderborner Kirchen