Paderborn hat deutlich über 146.000 Einwohner
Amt für Statistik gibt Halbjahres-Statistik heraus
Im ersten Halbjahr 2014 nahm die Einwohnerzahl in Paderborn erstmals seit drei Jahren in diesem Zeitraum wieder zu. Genauer gesagt wuchs die Bevölkerung der Stadt um 616 Personen von 145.675 auf 146.291 Einwohner. In 2013 und 2012 gab es dagegen Rückgänge. Damit liegt die Bevölkerungszahl in Paderborn jetzt deutlich über 146.000 Personen.
Insbesondere die Zahl der ausländischen Mitbürger hat dazu beigetragen. Zurzeit leben 13.659 Personen mit nicht-deutschem Pass in Paderborn. Das sind 548 mehr als am Jahresende 2013. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt jetzt 9,3 Prozent. Insbesondere angestiegen ist die Zahl der Mitbürger aus Syrien um 134 Personen auf jetzt 531 Personen. Aber auch aus Polen und aus Ungarn sind viele Menschen neu nach Paderborn gekommen.
Ein positives Ergebnis weist weiterhin die "natürliche Bevölkerungsbewegung" auf. Dabei lag die Geburtenzahl mit 653 Babies wieder über den beiden Vorjahren. 2013 wurden 642 Babies geboren, 2012 617.
Die Zahl der Sterbefälle ging dagegen mit 549 im Vergleich zum Vorjahr um 110 Personen erheblich zurück . Da immer mehr Menschen ein Alter über 80 Jahre erreichen wird die Zahl der Sterbefälle in den nächsten Jahren wahrscheinlich ansteigen. Aus Geburten und Sterbefällen ergab sich ein natürlicher Saldo von +104, welcher im Jahr 2013 noch bei -17 lag.
Die so genannten Wanderungen trugen den deutlich größeren Teil zum Bevölkerungswachstum bei. 3.826 Zuzüge können bereits für 2014 verbucht werden. Das sind 546 Zuzüge mehr als 2013 und bildet den zweithöchste Wert seit 1993. Die Fortzugszahl nahm mit 3.314 Personen gegenüber dem Vorjahr leicht ab. Beide zusammen ergaben einen Wanderungsgewinn von 512 Personen, welcher 2013 noch bei einem Verlust von 76 Personen lag.
Bezüglich der Stadtteile hat die Kernstadt mit 573 Personen weiterhin den stärksten Zuwachs. Dahinter folgen Elsen mit 25 und Marienloh mit 21. Die übrigen Ortsteile Schloss Neuhaus, Wewer, Sande, Benhausen, Neuenbeken und Dahl stagnierten.
Bei den Altersgruppen waren die Entwicklungen unterschiedlich. Reduziert hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren um -1,1 Prozent. Alle anderen Altersgruppen wuchsen oder stagnierten. Am stärksten war der Zuwachs bei den Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren mit 2,0 Prozent.