Paderborner statt Baguette

Stellvertretender Bürgermeister empfängt Schüler aus Pau im Rathaus

© Stadt PaderbornSchülerempfang_GSN_Frankreich.JPG, Ines Wäntig, Paderborn

Am Freitag, 5. Dezember empfing der stellvertretende Bürgermeister Dieter Honervogt die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Schüleraustausches zwischen des Gymnasium Schloß Neuhaus und des Collège Saint-Dominique in Pau/Frankreich. Der Austausch zwischen dem Gymnasium Schloss Neuhaus findet im Rahmen des Projektes GSN goes Europe statt. Der Austausch zwischen den Schulen besteht seit dem Schuljahr 2013/2014. Die französischen Schülerinnen und Schüler besuchten Paderborn vom 4. Dezember bis zum 11. Dezember 2014.

In Paderborn waren die Schüler in den Familien ihrer Gastschüler untergebracht und erlebten hier den deutschen Familien- und Schulalltag. Neben vielen Aktivitäten, wie Eislaufen, ein Besuch des Heinz-Nixdorf-Museumsforums und einer Stadtführung, wurde ein Tagesausflug nach Münster unternommen.

Dieses Projekt hat zum Gegenstand, dass Europa Bürger braucht, die zur Verständigung und Zusammenarbeit bereit und fähig sind. Diesen Erziehungsauftrag will das Gymnasium Schloß Neuhaus hiermit verwirklichen. Die Schüler der Jahrgangsstufe neun sollen im Rahmen des Schüleraustauschs die Gelegenheit erhalten, Gleichaltrige in verschiedenen Teilen Europas kennen zu lernen. Sie erhalten die Möglichkeit, nach ihrem Interesse Schulen in verschiedenen Ländern Europas auszuwählen, um dort mit den Austauschschülern eine Woche in einer Gastfamilie zu leben, die Schule zu besuchen und Eindrücke vom Land und seiner Kultur zu erhalten. Der Austausch wird durch einen Gegenbesuch abgerundet. Die dabei gewonnenen Freundschaften, Eindrücke und Erkenntnisse helfen Brücken zu bauen, Vorurteile abzubauen und fördern Verständnis und Toleranz. Das Leben in der Gastfamilie ermöglicht Erfahrungen, die weit über die touristische Perspektive hinaus gehen. Dabei können die Schüler auch Englisch als Verkehrssprache anwenden. Das Projekt ist auf Dauer angelegt. Alle Schüler der Jahrgangsstufe nehmen an diesem Projekt teil.

Erste Kontakte zwischen den Schülern finden über ein E-Mail Projekt statt. In einzelnen Unterrichtsfächern werden Arbeitsaufträge und Fragebögen entwickelt, die Grundlage der soziokulturellen Recherche vor Ort sind.