Vielfältiges Programm für 2014
Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus
Das Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus ist bald Geschichte. Unter dem Dach des ältesten Bürgerhauses Paderborns sind aber noch längst nicht alle Geschichten zu Ende erzählt: Bis Ende des Jahres werden noch zahlreiche Veranstaltungen rund um die Paderborner Stadtgeschichte angeboten. Spannende Vorträge, öffentliche Führungen und eine Medieninstallation zum Ersten Weltkrieg sind Highlights, die auf viele Besucher warten.
Das Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus steht mit einer Neukonzeption vor Veränderungen und wird voraussichtlich im Jahr 2016 am Abdinghof neu eröffnet. Aber noch bleibt das Museum in der Hathumarstraße, das in einem der ältesten Bürgerhäuser der Stadt seit 1977 untergebracht ist, bis zum Sommer 2015 für Interessierte geöffnet.
Am 13. April und 15. Juni bietet das Museum erstmalig eine eher ungewöhnliche Führung an: Moment mal, heißt es dann. Sie haben keine Fragen? Else Mögesie hat Antworten. Else Mögesie, alias Antje Huißmann, ist ein ostwestfälisches Original mit großem Herz und dem Mundwerk auf dem rechten Fleck. Sie gibt Antworten auf Fragen zur Paderborner Stadtgeschichte, die noch keiner gestellt hat. Mühelos verknüpft sie Vergangenes und Gewesenes mit dem Hier und Jetzt.
Auch weitere öffentliche Themenführungen werden angeboten: Los geht es bereits am kommenden Sonntag, 16. Februar, um 11.15 Uhr. Dann geht es bei einem Rundgang durch die Ausstellung um die Freimaurerei und ihre 200-jährige Geschichte in Paderborn. Weitere Themenführungen drehen sich rund um die Pader (23.3.) oder auch Karl dem Großen (20.4.): Anhand mittelalterlicher Quellen wird bei der Führung versucht, der Person und dem Menschen Karl näher zu kommen. Paderborn hat viele Persönlichkeiten hervorgebracht. Um einen königlichen Missionar, einen bauwütigen Bischof, einen experimentierfreudigen Apotheker sowie um einen unternehmerischen Erfinder der Neuzeit geht es am 6. Juli. Kurz vor Paderborns fünfter Jahreszeit (20.7.) steht dann der Stadt- und Bistumspatron im Mittelpunkt, der Heilige Liborius.
Kulturfreunden wird in diesem Jahr zudem eine Vielfalt an Vorträgen zur Stadtgeschichte angeboten. Hubert Rohde wird mit zwei Lichtbildvorträgen im Museum zu Gast sein. Am 15. Mai zeigt er Veränderungen und Erneuerungen der Stadt Paderborn der Jahre 1955 bis 1975. Am 18. September dreht sich dann alles um den Paderborner Ostfriedhof als Beitrag zur Personen- und Familiengeschichte. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Freunde der Pader“ bietet das Museum für Stadtgeschichte am 10. Juli einen Vortrag mit Dr. Michael Ströhmer an. Der Privatdozent wird über die Paderborner Wasserkünste von 1523 bis 1860 referieren.
Die beliebten Kunstsprechstunden mit Dr. Silke Köhn und Dr. Oliver Gradel haben ebenfalls ihren festen Platz im Mai, Oktober und November.
Ab September widmet sich das Museum mit einer Medieninstallation dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und zeigt, was die Stadt Paderborn damals verändert hat und welche Medienbilder die Öffentlichkeit vor einhundert Jahren beeinflusst haben.
Weitere Termine und Themenführungen finden sich auf der Website des Museums unter www.paderborn.de/stadtmuseum oder können per Telefon unter 05251 / 88 235 01 abgefragt werden.