Frauen gut informiert

„Ein Minijob sollte keine Dauerlösung sein“

© Stadt PaderbornVeranstaltung_Minijob, Daniel Höing, gr. Rathaussaal

Im Rahmen des Internationalen Frauentags fand jetzt die Veranstaltung „Minijob - Chance oder Risiko?“ im Rathaus Paderborn statt. Das Angebot wurde von Frauen genutzt, die bereits in einem Minijob arbeiten oder planen, einen Minijob anzutreten. „Wir konnten viele Fragen der Teilnehmerinnen beantworten und Lösungsvorschläge anbieten“, so Dagmar Drüke, Gleichstellungsbeauftragte, die sich auch über die zahlreichen Wortmeldungen freute.

„Rentenversicherungszeiten im Minijob zu sammeln, ist sehr wichtig für eine spätere Erwerbsunfähigkeitsrente“, informierte Dietmar Lausen, Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund, die Gesprächsrunde. Beschäftigte im Minijob hätten zudem grundsätzlich die gleichen Rechte wie sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, klärte auch Ingrid Tegeler von der Agentur für Arbeit auf. Elisabeth Voigtländer vom Jobcenter Kreis Paderborn: „Im Kreis Paderborn waren im Juni 2013 rund 15.000 Frauen ausschließlich im Minijob beschäftigt.“ Die Gleichstellungsbeauftragte wies mit Blick auf diese hohen Zahlen darauf hin, dass ein Minijob keine Dauerlösung darstelle, denn die daraus resultierende Rente sei entsprechend gering.

Die Informationsveranstaltung wurde von der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn in Kooperation mit der tbz Bildung gGmbH, dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Kreis Paderborn im Rahmen des Projektes „Netzwerk W“ angeboten.