Fast 4 Millionen Euro für Reismann-Halle
Große Freude bei der Stadt Paderborn/Dank gilt dem Land NRW
Große Freude bei der Stadt Paderborn. Durch die Anerkennung der neuen Dreifach-Sporthalle am Reismann-Gymnasium als herausragende Sportstätte im Rahmen der dort ansässigen NRW-Sportschule fördert das Land NRW den Bau mit fast vier Millionen Euro. Einen entsprechenden Scheck überreichten jetzt Bernd Wesemeyer, Vizeregierungspräsident der Bezirksregierung Detmold, und Frank Spannuth, Sportdezernent der Bezirksregierung Detmold, an Bürgermeister Heinz Paus und den zuständigen Beigeordenten Wolfgang Walter. „Wir danken dem Land für diese Unterstützung und freuen uns, dass sich damit Paderborn als Sport- und Schulstadt weiterentwickeln wird“, sieht Bürgermeister Heinz Paus den Sporthallenneubau als wichtigen Schritt. Lob für die Sportstadt Paderborn kam aus Detmold. Mit der Talentiade, einer Sichtung von Talenten in allen dritten Klassen der Stadt, der Vielzahl der Landesleistungsstützpunkte und der guten Zusammenarbeit zwischen den Verbänden und Vereien leiste die Stadt hier Beispielhaftes, stellte Sportdezernent Frank Spannuth fest.
Seit 2012 hatte sich das Schulverwaltungs- und Sportamt der Stadt und hier insbesondere Dirk Happe in intensiven Gesprächen mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport für diese Förderung eingesetzt. Im Mai des letzen Jahres war dann der Antrag auf eine 80prozentige Bezuschussung der Baumaßnahme bei der Bezirksregierung Detmold gestellt worden. Jetzt nun konnte die Förderzusage über genau 3.946.398 Millionen Euro entgegengenommen werden. Die neue Dreifachsporthalle wird mit insgesamt 47 Metern um zwei Meter länger als eine herkömmliche Halle dieser Größe. Das geschieht vor dem Hintergrund der Schwerpunktsportart Basketball. Das Hauptspielfeld kann dadurch auf zwei anstelle von drei Hallenteilen angeordnet werden. Zur Halle gehören außerdem ein Kraftraum ein Physiotherapieraum, Nebenräume. Die Halle wird im Passivhausstandard erstellt. Die Gesamtkonsten der Sporthalle am Reismann, die vom Gebäudemanagement der Stadt Paderborn als Bauherr betreut wird, liegen bei etwa 6,2 Millionen Euro.
Die Sporthalle ist Teil einer sehr umfangreichen Baumaßnahme an den beiden Innenstadt-Gymnasien. Für insgesamt etwa 20 Millionen Euro werden die beiden Gymnasien fit gemacht für die Zukunft. In einem ersten Bauabschnitt waren dort die fehlenden Fachräume im Reismann-Gymnasium für Chemie, Biologie und Kunst in einem Anbau geschaffen wurden. Als zweiter Schritt war die Einfachsporthalle des Pelizaeus-Gymnasiums abgerissen und an der gleichen Stelle die Mensa mit dem Gymnastikraum gebaut worden. Die dritte Bauphase sah neben dem Abbruch der alten Sporthalle des Reismann-Gymnasiums auch die Erweiterung des Neubaus der ersten Bauphase mit weiteren Fachräumen und die Erschließung der geplanten Dreifach-Sporthalle vor. In einem vierten Schritt soll jetzt unter anderem der Neubau einer Dreifach-Sporthalle entlang des Reismannweges erfolgen. Abschließend steht dann die grundsätzliche Neugestaltung des Schulgeländes bevor.