Almeradweg in Wewer verlängert
Ehemaliger Bahndamm bringt mehr Sicherheit
"Für's Fahrrad brauch' ich keine Nummer und auch kein' Führerschein. Brauch' nur Luft im Reifen, der Rest kommt von allein". Mit einer Liedzeile von Achim Reichel eröffnete Landrat Manfred Müller gemeinsam mit Bürgermeister Heinz Paus ein neues Teilstück des Almeradweges von rund 180 m Länge in Wewer. Nunmehr brauchen die Nutzer des Almeradweges, der hier parallel mit der Kaiserroute von Paderborn nach Aachen verläuft, nicht mehr den gefährlichen Umweg über den Alten Hellweg um die Wewersche Kirche zu nehmen. Vielmehr kann von der Straße Wasserburg aus direkt der Heimatweg in Richtung Borchen erreicht werden. Der Radweg ist auf der alten Trasse der Almetalbahn errichtet worden. Dazu hat der Kreis Paderborn die alte Bahntrasse an die Stadt Paderborn verpachtet. Der Radweg konnte unmittelbar auf das alte Schotterbett der Bahn aufgebaut werden Der ebenfalls zur Eröffnung erschienene Ortsvorsteher Volker Odenbach bedankte sich bei Bürgermeister Heinz Paus im Namen der Weweraner Bürger für die Fertigstellung des Lückenschlusses. Er betonte zugleich, dass man in Wewer nun auf eine weitere Verlängerung des Radwegs auf der alten Bahntrasse bis zur Straße Stemberg hoffe. Die Radfahrer brauchten dann zukünftig nicht mehr die stark befahrene Straße Alter Hellweg zu nutzen. Abseits des Verkehrs wäre dies eine enorme Aufwertung für den beliebten Fernradweg.
Bürgermeister Heinz Paus dankte dem Straßen- und Brückenbauamt für die Abwicklung dieser Baumaßnahme, die mit 45.000 Euro um 3.000 Euro günstiger wurde als geplant. In nächster Zeit wird die richtungsweisende Beschilderung im Rahmen des Radverkehrsnetzes NRW vor Ort noch dementsprechend angepasst. Im letztjährig erschienenen Fahrradstadtplan der Stadt Paderborn ist der neue Weg bereits als geplantes Ergänzungsnetz eingezeichnet.