Vandalismus in Paderborner Grünanlagen
Schäden von 15.000 Euro entstanden
Schäden von 15. 000 Euro sind im letzen Jahr in den städtischen Grünanlagen, Kinderspielplätzen, Friedhöfen und Bäumen durch Vandalismus entstanden. Wie das Amt für Umweltschutz und Grünflächen der Stadt Paderborn weiter mitteilt, summieren sich die Schäden an Parkbänken, Papierkörben und Schutzhütten schon auf etwa 12.000 Euro.
„Wer seine Wut an städtischem Eigentum auslässt macht sich genauso strafbar als wenn er in Nachbar´s Garten etwas zerstört“, weist Toni Wiethaup, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Günflächen der Stadt Paderborn, auf die Rechtslage hin. Obwohl schwerwiegende Fälle eine sofortige Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei mit sich ziehen, sei die Aufklärungsrate sehr gering.
Wie auch in dem Fall der beschädigten Straßenbäume auf der Lieth im Frühsommer letzten Jahres. „Aber gerade dieser Fall, in einem belebten Wohngebiet, bei dem die Täter schon etwas Zeit gebraucht haben dürften um die komplette Rinde von den Bäumen zu schälen, hätte bei mehr Aufmerksamkeit von Passanten und Anwohnern vielleicht aufgeklärt, oder gar verhindert werden können“, wirbt Wiethaup darum, bei entsprechenden Beobachtungen sofort die Polizei zu verständigen. Allein in dem geschilderten Fall enstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro.
Bei dem Diebstahl von Spielgeräten in der Freizeitanlage am Monte Scherbelino enstanden Kosten von 4.000 Euro. Dort wurden, bei den von Kindern sehr beliebten sogenannten Drehpunkten, große Edelstahlkugeln abmontiert und mitgenommen.