Vorhang auf zu den 34. Paderborner Puppenspielwochen!
Große Nachfrage: einige Vorstellungen bereits ausverkauft
Am Donnerstag, 6. März, hebt sich der Vorhang für die 34. Paderborner Puppenspielwochen. Eine Reihe von Veranstaltungen ist schon ausverkauft, zum Beispiel „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Ritter Rost und das mutige Burgfräulein Bö“. Das Stück mit dem liebenswerten Ritter Rost wird am Samstag, 15. März, um 11 Uhr in der Kulturwerkstatt daher noch ein weiteres Mal gezeigt.
Dafür gibt es noch Karten, ebenso für weitere Kinderstücke:
Kleine Piratenfreunde ab sechs Jahren erleben am Montag, 10. März, um 16 Uhr in „Die Schatzinsel“ in der Kulturwerkstatt, wie der junge Jim Hawkins sich waghalsig ins wilde Piratenleben stürzt. Märchenhaft wird es am Dienstag, 18. März, um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt. „Prinzessin Mäusehaut“ ist ein Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm. Das anrührende, humorvolle und spannende Stück für Kinder ab vier Jahren zeigt, wie es der vom Vater verstoßenen Prinzessin im dunklen Wald ergeht und wie es doch noch zu einem fröhlichen Ende kommt.
Naturliebhaber ab drei Jahren kommen bei „Frau Mangolds kleiner Garten“ auf ihre Kosten; ein kleines Stück Naturerleben im Naturkundemuseum am Donnerstag, 20. März um 16 Uhr – poetisch, witzig, pfiffig.
Vom Verliebtsein handelt die Geschichte von „Rosalie und Trüffel“ für Kinder ab acht Jahren am Freitag, 21. März, um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt. Das Figurentheater Hille Puppille präsentiert diese Erstinszenierung des Bestsellers aus dem Coppenrath-Verlag.
Die Paderborner Puppenspielwochen halten auch für die Erwachsenen Interessantes bereit. „Hannes und Paul“ ist wohl das ergreifendste Stück der diesjährigen Puppenspielwochen. Am Mittwoch, 12. März, um 20 Uhr wird die Inszenierung in der Kulturwerkstatt gespielt. Es geht um die Liebe mit 16: Hannes und Paul entdecken im Lateinunterricht bei „Pyramus und Thisbe“ von Ovid, dass mehr als Freundschaft zwischen ihnen entsteht. Für jugendliche Homosexuelle ist das nie leicht, aber das Jahr 1943, in dem das Stück spielt, dürfte dafür eine der schwierigsten denkbaren Situationen sein. Der Australier Neville Tranter vom Stuffed Puppet Theatre, eine Art Weltmeister des Figurentheaters, hat das Stück mit dem Seifenblasen Theater inszeniert.
Lustig wird es dagegen beim Puppenkabarett „Das Glück ist ja schließlich keine Dauerwurst“ am Freitag, 14. März, um 20 Uhr in der PaderHalle. Eine Gruppe von Psychologen und Glücksforschern will Licht ins Dunkel nach der Jagd auf das Glück bringen. Texte von Kleist bis Kästner, viel Musik und eine antike Griechin sind Teil der Inszenierung.
Auch Robert Husemann ist an den Wochenenden wieder mit von der Partie, unter anderem im Schloss in Schloß Neuhaus am Samstag, 22. März, und im Rathaus am Sonntag, 23. März. Er spielt Paderborner Stücke wie „Abenteuer im Haxtergrund“, „Fido rettet Schützenfest“ und „Das Geheimnis der alten Kaffeemühle“ nach einer Begebenheit von 1781, außerdem die Gesangsrevue „…und alles wegen der liebe Vol. II“ und den Klassiker „Genoveva, Pfalzgräfin vom Rhein“. Das Theater Paderborn steuert das Stück „Heldenmaterial“ bei, das in Zusammenarbeit mit Kindergarten und Grundschulkindern aus dem Riemekeviertel entstanden ist. Nelo Thies zieht es unter anderem am 22. März ins Deelenhaus in der Krämerstraße 8 - 10.
Tickets für die Veranstaltungen der 34. Paderborner Puppenspielwochen sind im Paderborner Ticket-Center, Marienplatz 2a, Tel. 05251/299750 erhältlich.
Das Gesamtprogramm findet sich auf www.paderborn.de. Weitere Informationen gibt es im Kulturamt Paderborn unter Tel. 05251/881499 bzw. kulturamtpaderbornde.